Deepmind befasste sich mit KI-Nahrungsergänzung

Deepmind befasste sich mit KI-Nahrungsergänzung

Ein von einer KI entwickeltes Vitaminpräparat „powered by Deepmind“? Googles KI-Schwester soll sich 2016 ein entsprechendes Angebot angehört und schnell verworfen haben.

Seit der Übernahme 2014 brachte das KI-Unternehmen Deepmind Technologies der aufnehmenden Mutter Alphabet Milliardenverluste ein. Allein 2019 machte Deepmind mehr als 500 Millionen Euro Verlust. Ein weiteres Darlehen von Alphabet über rund 1,2 Milliarden Euro sichert die nahe Zukunft der KI-Forscher.

Weitere Darlehen werden folgen, sofern benötigt, denn Deepmind ist die große Wette auf die KI-Zukunft. Spätestens seit der beeindruckenden Proteinfaltung durch Alphafold sollte klar sein, welch immenses Potenzial in den von Deepmind entwickelten KI-Technologien steckt – und damit auch in zukünftigen Umsätzen. Mehr dazu erzählen wir im MIXED.de Podcast Folge #225 ab circa Minute 30:30.

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KI sollte optimale Vitaminzufuhr kredenzen

Einem Bericht von Insider zufolge befasste sich Deepmind dennoch mit einem vergleichsweise weltlichen Geschäftsmodell: Ein Team von Deepmind traf sich mit Vertretern des Unternehmens Hampton Creek Foods (Eat Just, Beyond Eggs), das vorschlug, eine futuristische Abteilung für KI-Nahrung ins Leben zu rufen.

Mustafa Suleyman, der Mitgründer von Deepmind, sowie Hampton Creek Foods CEO Josh Tetrick sollen an dem Treffen teilgenommen haben. Hampton Creek Foods ist spezialisiert auf neue Nahrungsmittel speziell für den Eier- und Fleischersatz.

Keine KI-Nahrung von Deepmind

Die konkrete Idee war ein Nahrungsergänzungsmittel, ein „Nutricube“ mit Vitaminen, dessen Ingredienzen von einer KI zusammengestellt sind. Das Marketing hätte die Kooperation beispielsweise mit einem „powered by Deepmind“ auf der Verpackung des Nahrungsmittels aufgreifen und so punkten können.

Aus dem Treffen ergab sich allerdings keine konkrete Zusammenarbeit. Es soll sich um sehr frühe, explorative Kennenlerngespräche gehandelt haben, die intern bei Deepmind auf Kritik stießen.

Eine Quelle von Insider bezeichnet das Treffen als „Zeitverschwendung“, da Hampton Creek Food eine Nahrungsmittelfabrik und kein Tech-Unternehmen sei.

Quelle: Insider

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