Das Universum ist so groß, dass es theoretisch eine große Zahl außerirdischer Zivilisationen beherbergen könnte. Einige davon könnten sogar technologisch weitaus fortgeschrittener sein als wir. Doch weshalb geben sie sich uns dann nicht zu erkennen? Eine mögliche Antwort lautet: Weil sie zu sehr mit der Virtuellen Realität beschäftigt sind.

Schätzungen zufolge soll es in unserem Universum hundert Milliarden Milliarden erdähnliche Planeten geben. Das sind 100 bewohnbare Planeten für jedes Sandkorn auf der Erde. Wenn nur schon auf zehn Prozent dieser Planeten Leben existierte, dann gäbe es eine Million solcher Planeten alleine in der Milchstraße. Wäre es dann nicht möglich, dass einige dieser Lebensformen Intelligenz entwickelt hätten und technologisch weiter fortgeschritten wären als wir?

Aber weshalb gibt es dann keine Spuren außerirdischen Lebens im Weltall? Der italienische Physiker Enrico Fermi, nach dem das oben beschriebene “Fermi-Paradoxon” benannt ist, hat auf diesen Widerspruch zwischen der hohen Wahrscheinlichkeit intelligenten Lebens im Weltall und dessen Unsichtbarkeit hingewiesen.

Hierzu gibt es eine Menge Theorien, von denen eine besonders heraussticht: Der Futurist John Smart hat eine Hypothese entwickelt, wonach sich technologisch hinreichend entwickelte Zivilisationen nicht mehr im physischen Raum, sondern nur noch in virtuellen Welten ausbreiten, deren Gesetze sie selbst festlegen.

Die Erforschung innerer Welten

Smarts Transcension Hypothesis zufolge würden sich fortschrit…

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