Oculus hat in Zusammenarbeit mit den Felix & Paul Studios ein 360-Grad-Video herausgebracht, das seine Zuschauer auf eine Tour durch das Weiße Haus mitnimmt. Barack und Michelle Obama erzählen darin, wie es für sie war, acht Jahre ihres Lebens in dem geschichtsträchtigen Gebäude zu verbringen.

Das Video beginnt vor dem Weißen Haus und zeigt es im Zeitraffer während eines Sonnenaufgangs. Man hört Barack Obama von der Errichtung des Gebäudes durch Sklaven erzählen und von John Adams, dem ersten Präsidenten, der vom Weißen Haus aus regierte. Dieser habe sich in einem Brief an seine Frau gewünscht, dass nur kluge und ehrliche Menschen in dem Gebäude regieren mögen.

Nach dieser Eingangssequenz wird man durch insgesamt neun Räume geführt: von der Eingangshalle, über das Oval Office, bis hin zum “Red Room” genannten Gesellschaftsraum, ein prunkvoll ausgestatteter Salon mit roter Tapete, in dem bereits zu Lincolns Zeiten Besucher empfangen und Konzerte im intimen, familiären Rahmen gegeben wurden.

Unheimlich wirkt dagegen der “Situation Room”, ein besonders gesichertes, militärisches Krisenzentrum voller Bildschirme, das sich im Keller des Weißen Hauses befindet. Von diesem Raum aus kann sich der Präsident mit seinen Generälen per Live-Videoschaltung unterhalten. Hier hat sich George W. Bush nach den Anschlägen des 11. September mit seinem Krisenstab beraten und die Administration von Barack Obama die Tötung Osama Bin Ladens per Live-Stream mitverfolgt.

Entzauberung durch 360-Grad-Video?

Im Oval Office sitzt man Obama direkt gegenüber. Der nur noch wenig Tage amtierende Präsident erzählt, welchen Eindruck er von dem Raum hatte, als er ihn zum ersten Mal betrat. Der Raum sei ihm klein vorgekommen verglichen zu Aufnahmen, die er im Fernsehen gesehen hat. Überraschenderweise kam mir das ebenso vor, als ich mich mit der VR-Brille zum ersten Mal im Oval Office umsah.

Überhaupt wirkt der Raum weit weniger eindrucksvoll als erwartet. Es ist, als würde das Medium das Oval Office …


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