Update vom 29. April:

Auch die YouTuber von Tested hatten Gelegenheit, den neuesten Meta-Prototyp zu testen. Zum Arbeiten und als Monitorersatz soll das Gerät nicht taugen, für Medieninhalte wie 3D-Objekte oder Videos sei es eher geeignet. Meta fokussiere sich auf Anwendungen im Bereich Produktivität, nicht auf Entertainment und Games.

Zum Problem könne der natürliche Fokusreflex des Auges werden, dem es nicht gelingt, die Fokusebene zwischen Realität und virtueller Darstellung zu wechseln. Ähnliche Probleme sind von Microsofts Hololens bekannt, die Folge sind Kopf- oder Augenschmerzen bei längerer Nutzung. Eine Lösung könnten Eyetracking-Systeme oder neue Displaytechnologien sein.

Mangelhaftes Tracking

Das Trackingverfahren der Meta 2 ist laut den Testern die größte Schwachstelle des Geräts. Es soll dem von Hololens deutlich unterlegen sein.

Insbesondere die Möglichkeit, digitale an reale Objekte anzuheften – das eigentliche Killerfeature von AR – sei noch nicht vollständig implementiert. Auch die Erfassung der Körperbewegung arbeite nicht präzise und verlässlich. Ebenso kommt das Handtracking der Brille nicht gut weg, da es nur auf Gesten basiert und nicht auf einer vollständigen und präzisen Hand- und Fingererfassung.

Das Fazit ist dennoch positiv: Zwar gebe es viele Dinge, die noch verbessert werden müssten, dennoch zeige der Prototyp, dass AR kein Gimmick sei, sondern eine neue Grundlagentechnologie.

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