Dieser Youtuber hebt Assassin's Creed VR aufs nächste Level

Dieser Youtuber hebt Assassin's Creed VR aufs nächste Level

Assassin’s Creed Nexus VR kann man im Stehen oder Sitzen spielen. Oder rennend, springend und Salto schlagend.

Der Youtube-Kanal ChrisQuitsReality spezialisiert sich auf lustige Videos über Virtual Reality, meistens unter Einbezug von Ganzkörpertracking.

In seinem neuesten Video nimmt sich Chris den jüngst erschienenen Meta-Quest-Hit Assassin’s Creed Nexus VR zur Brust und demonstriert Chris, wie weit man das Virtual-Reality-Erlebnis treiben kann, wenn man neun Leben und sieben Schutzengel hat.

Sein Ziel: NPCs des VR-Spiels unter vollem Körpereinsatz auf möglichst spektakuläre Weise zu meucheln. Die echte Umgebung wird dabei, wo möglich, ins Erlebnis einbezogen, sodass sich Spielwelt und reale Welt decken.

Mit Umhang und Meta Quest 3 ausgerüstet, rennt der Youtuber bei seinen Angriffen ein Hausdach entlang, versteckt sich im Geäst eines Baums, rennt über eine Wiese, gleitet über den Boden, springt von einer Mauer und wirft sich in einen Busch. Wenn in der virtuellen Welt eine Stufe ist, in der echten jedoch nicht, kann es schon mal passieren, dass sich der Youtuber wehtut.

Im zweiten Teil des Videos zeigt er diese und andere Unfälle und macht damit deutlich, dass ihr diese Stunts auf keinen Fall nachmachen solltet.

logo
  • checkMIXED.de ohne Werbebanner
  • checkZugriff auf mehr als 9.000 Artikel
  • checkKündigung jederzeit online möglich
ab 3,50 € / Monat
logo

Die Superkraft der Virtual Reality

Der Youtube-Clip ist lustig, aber mehr als ein Blödelvideo. Es treibt eine wichtige Eigenschaft des VR-Gamings auf die Spitze, die klassischem Sitz-Gaming abgeht: der Umstand, dass in der Virtual Reality der eigene Körper zum Controller wird. Was man im Spiel tut, wird nicht mehr durch abstrakte Handlungen (z. B. ein Knopfdruck), sondern die Handlung selbst ausgeführt. Gaming wird damit durch und durch körperlich.

Der dargestellte Körpereinsatz ist extrem und niemandem anzuraten. Aber er lässt sich, in abgemilderter und ungefährlicher Form, in den eigenen vier Wänden umsetzen.

Virtual Reality wirkt mitunter so real, dass sich ein Besuchereffekt einstellt: Man fühlt die Entfremdung von seinem Avatar, wenn dieser physische Fähigkeiten hat, die man selbst nicht besitzt. Werden diese jedoch, im wortwörtlichen Sinne, körperlich nachvollziehbar, sodass sich Spiel und physische Wirklichkeit decken, dann kann eine ungeheuer mächtige Spielerfahrung entstehen, die klassische Sitzspiele blass aussehen lässt.

Meine MIXED-Kollegen Ben und Christian diskutieren Assassin’s Creed Nexus VR und diese Art der Immersion in der jüngsten MIXEDCAST-Folge #367. Hört rein, es lohnt sich.