AltspaceVR-CEO: "Virtual Reality ist Teil der Evolution des Internets"

AltspaceVR-CEO:

Social-VR ist in der Frühphase der Industrie ein hart umkämpfter Markt. Eric Romo, der CEO von "AltspaceVR", glaubt zu wissen, wie er seine Plattform in den kommenden Jahren zu einem bleibenden Erfolg verhelfen kann: Er will Social-VR ins Netz tragen.

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AltspaceVR ist eine der erfolgreichsten Plattformen für soziale VR-Erlebnisse. Eric Romo gründete das Unternehmen 2013, 2015 wurde die App der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das war zu einer Zeit, als das zweite Entwicklerkit von Oculus Rift die einzige halbwegs gute VR-Brille auf dem Markt war. Seither erhielt das Unternehmen 16 Millionen US-Dollar von Investoren und baute Unterstützung für HTC Vive, Samsung Gear VR und Google Daydream ein.

Doch die Konkurrenz schläft nicht: "Rec Room", "vTime", "High Fidelity", sie allen buhlen um die Gunst der VR-Nutzer. Diesen Frühling soll mit "Sansar" der VR-Nachfolger von Second Life erscheinen. Und dann wäre da noch der schlafende Riese Facebook, der früher oder später eine eigene Social-App für Virtual Reality auf den Markt bringen wird. Was will AltspaceVR dem entgegensetzen?

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In einem Interview mit Venturebeat erzählt Eric Romo, dass das 40-köpfige Team bereits seit längerem an einer Entwicklungsumgebung arbeitet, mit der Programmierer VR-fähige Internetseiten publizieren können, die Inhalte für Altspace VR bieten.

Ähnlich wie bei High Fidelity und Sansar sollen die Nutzer die Freiheit haben, ihre eigenen Inhalte für die soziale VR-Plattform zu schaffen. Vom Internetbrowser kann man binnen Sekunden auf diese zugreifen, ohne ein Programm starten zu müssen.

Das Startup Janus VR bastelt an einer ersten Version des zukünftigen Internets in Virtual Reality. Ein Prototyp ist bei Steam verfügbar.

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Das Beste zweier Welten

AltspaceVR will die Grundidee von WebVR für seine App nutzen: das Internet VR-fähig machen. Alban Denoyel, der CEO der größten 3D-Modell-Bibliothek Sketchfab, ist davon überzeugt, dass WebVR entscheidend sein wird für den Erfolg von Virtual Reality.

Sein Argument: Wenn VR-Inhalte ein natürlicher Bestandteil des Internets sind und mit nur einem Klick abgerufen werden können, wären viel mehr Menschen bereit, sich eine VR-Brille zu kaufen.

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WebVR bietet sowohl den Nutzern als auch den Entwicklern Vorteile. Internetseiten, die mit der Entwicklungsumgebung von AltspaceVR erstellt werden, sind mit sämtlichen VR-Brillen kompatibel.

So erreichen Entwickler die maximale Anzahl Nutzer, ohne Anpassungen für die einzelnen Hardwareplattformen vornehmen zu müssen. Laut Romo soll die Lösung, an der AltspaceVR arbeitet, das Beste zweier Welten verbinden: den erleichterten Zugang, den das Internet bietet und die grafische Leistungsfähigkeit der Unity-Engine, die AltspaceVR zugrunde liegt.

"Das Großartige an unserem Ansatz ist, dass wir die Möglichkeiten des Webs nutzen", sagt Romo. "So wie das Internet als ein Dateiübertragungsprotokoll startete, das für das Betrachten von Dokumenten genutzt wurde und später um Bilder und Filme erweitert wurde, sehen wir Virtual Reality als einen Teil dieser Evolution des Webs. Wir konzentrieren uns darauf, diese zusätzliche VR-Ebene zu bauen. Es gibt keine Grenzen, was die Qualität der Erfahrung betrifft."

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| Featured Image: AltspaceVR | Source: Venturebeat