Alan Yates ist Ingenieur im Auftrag von Valve, hauptverantwortlich für das Trackingsystem Lighthouse von HTC Vive. Er behauptet, dass Oculus Rift nur eine Kopie der Vive-Brille sei.

In der ersten Phase der Begeisterung für Virtual Reality arbeiteten Valve und Oculus VR, hauptsächlich in Person von Palmer Luckey, noch eng zusammen. Dann kam Facebook-Chef Zuckerberg zu Luckey und mit seinen Milliarden auch eine neue Strategie für die Mitarbeiterakquise. Michael Abrash, Techphilosoph, Code-Optimierer und eine Schlüsselfigur der VR-Branche, wechselte nur drei Tage nach der Akquisition durch Facebook von Valve zu Oculus VR. Zuvor arbeitete er gut drei Jahre für Valve an VR-Projekten.

Just seit diesem Zeitraum herrscht Eiszeit zwischen den beiden Unternehmen, die eigentlich ein gemeinsames Interesse haben: Virtual Reality auf dem Markt zu etablieren. Unter anderem unterstützt Oculus VR im eigenen Store die Vive-Brille nicht, Palmer Luckey schiebt dafür Valve den schwarzen Peter zu. Kommuniziert wird offenbar nicht mehr. Die neusten Äußerungen von Valve-Ingenieur Alan Yates werden wohl kaum dafür sorgen, dass diese Front in naher Zukunft aufweicht.

Valves Forschung als Entwicklungsbasis für Oculus Rift

Yates bezeichnet sich spaßeshalber als “Pharologist”, das sind Wissenschaftler, die Leuchttürme und Leuchtsignale erforschen. Er ist maßgeblich an der Entwicklung des Trackingsystems Lighthouse für HTC Vive beteiligt und kennt die Entwicklungsgeschichte beider VR-Brillen entsprechend gut.

Bei Reddit schreibt Yates, dass Oculus Rift eine “di…

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