Facebook integriert interaktiven VR-Inhalt in den Nachrichtenstrom
Die große Vision von Facebook-Chef Marc Zuckerberg lautet, dass Menschen eines Tages vollständige Erlebnisse virtuell konserviert im Nachrichtenstrom des sozialen Netzwerks teilen. Jetzt gibt es erstmals interaktiven VR-Inhalt im Facebook-Feed.
Oculus bezeichnet die VR-Werbeaktion zum Kinofilm "Jumanji: Welcome to the Jungle" als "interaktives 360-Grad-Video" - das ist insofern nicht ganz richtig, da es sich um eine Aneinanderreihung von 360-Fotos kombiniert mit Renderinhalten und 2D-Videos handelt.
Der Nutzer kann sich in drei 360-Grad-Fotos durch ein Baumhaus bewegen und in jedem Foto Objekte entdecken. Mit den Objekten verknüpft sind 2D-Videos, die mehr verraten zum Inhalt des Films. Wer alle sechs Objekte findet, schaltet ein Making-of-Video frei.
___STEADY_PAYWALL___Geteilt wurde die VR-Erfahrung vom Profi-Wrestler und Schauspieler Dwayne "The Rock" Johnson, der im Film eine Hauptrolle spielt und knapp 60 Millionen Facebook-Fans erreicht. Die VR-Erfahrung ist außerhalb von Facebook hier verfügbar.
Facebook setzt auf Web-VR
Facebook setzte die Virtual-Reality-Version mit Web-VR und der hauseigenen Open-Source-Entwicklungsumgebung React VR um. Startet man die VR-Erfahrung auf dem Smartphone in der Facebook-App oder im Browser und klickt auf das VR-Symbol unten links, erscheint eine Aufforderung - sofern nicht schon geschehen - einen Web-VR-kompatiblen Browser zu installieren.
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Facebook listet bei den unterstützen Geräten sowohl die Google-Konkurrenz Cardboard und Daydream (Chrome), Samsung Gear VR (Oculus Carmel und Samsung Internet), Oculus Rift (Firefox Nightly) und Windows Mixed Reality (Microsoft Edge).
Im Test mit Oculus Rift und Firefox Nightly funktioniert der Wechsel in die Virtual Reality einwandfrei: Facebook-Beitrag aufrufen, VR-Modus aktivieren, Rift aufsetzen. Die VR-Erfahrung lässt sich sogar rudimentär mit Oculus' Touch-Controllern bedienen.
Mit der VR-Brille fällt allerdings die geringere Qualität der 360-Fotos im Hintergrund störend auf. Da die Bilder direkt aus der Filmkulisse stammen, sollte man den Fotografen beim nächsten Versuch eine etwas hochwertigere 360-Grad-Kamera zur Verfügung stellen.
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