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Ich liebe Virtual Reality – aber das Metaverse juckt mich nicht

Ich liebe Virtual Reality – aber das Metaverse juckt mich nicht

Das Metaverse wird auch und vor allem als soziale Plattform vermarktet. Aber was ist mit denen, die einfach nur ihre Ruhe haben wollen?

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Mark Zuckerberg beschreibt das Metaverse als Nachfolger des Internets, den wir als Avatare betreten und räumlich erfahren. Das soll ein Gefühl von Anwesenheit und soziale Nähe vermitteln, zu der Chaträume und Videotelefonie nicht in der Lage sind. Im Metaverse wird man unter anderem spielen und arbeiten können, aber für den Gründer des weltweit größten sozialen Netzwerks ist das nächste Internet primär eines: eine Begegnungsplattform.

Fortnite, Roblox und Minecraft geben Zuckerberg recht. Alle drei Plattformen werden als Vorläufer des Metaverse gehandelt und haben eine starke soziale Komponente: Hier dreht sich alles um das gemeinsame Erleben oder Bauen digitaler Welten.

Wie ich vor zwei Jahren schrieb: Virtual Reality ist das ideale Medium, um vom Alltag Abstand zu nehmen und sich zu sammeln. Sie ist meine Oase der Ruhe, die durch soziale Interaktion nur gestört würde.

Was nicht heißt, dass ich mich gelegentlich gerne in der Virtual Reality treffe. Aber in VRChat und Konsorten wird man mich bis auf Weiteres eher nicht antreffen. Was mich betrifft, kann das Metaverse warten.

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