In der Zukunft sollen Menschen digitale Inhalte nur mehr mit der Kraft ihrer Gedanken erstellen können. Facebook ist eines der Unternehmen, die das ermöglichen wollen.

Im vergangenen April stellte Regina Dugan, die Leiterin von Facebooks Zukunftslabor, eine weitreichende Vision vor: Über 60 Wissenschaftler des sozialen Netzwerks arbeiten an Gehirn-Computer-Interfaces, die Gehirnsteuerung ermöglichen sollen.

In der ersten Ausbaustufe sollen Menschen mittels Gehirnsignalen tippen können. Bis zu einhundert Wörter pro Minute sollen mit so einer Hirntastatur möglich sein. Ein geübter Tipper schafft mit einer herkömmlichen Tastatur circa 60 bis 70 Wörter pro Minute.

Hinzu kommt, dass man Tippen könnte, ohne dafür in der Nähe eines Bildschirms sein zu müssen. Das Smartphone dürfte dann viel häufiger in der Tasche bleiben und eher als tragbarer Computer eingesetzt werden.

Speziell in Hinblick auf die immer stärker aufkommenden KI-Assistenzsysteme wie Apples Siri, Googles KI-Assistenz oder Amazons Alexa wäre das ein Durchbruch. Denn die Hirntastatur löst ein anderes, grundlegendes Problem: Niemand spricht gerne öffentlich mit einem Computer. Auch dann nicht, wenn es der effizienteste Weg wäre, eine Aufgabe zu lösen.

Mit der Hirntastatur könnte die KI still und heimlich unseren Alltag managen und die Realität auditiv erweitern: Alles was sie dafür bräuchte, wären Ohrstöpsel, das Hirnle…

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