Zotacs neuer VR-Rucksack-PC hat eindrucksvolle Spezifikationen

Zotacs neuer VR-Rucksack-PC hat eindrucksvolle Spezifikationen

Zotacs neuer Rucksack-PC soll die Freiheit mobiler VR mit der Grafik-Power stationärer Rechner verbinden.

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Bevor Standalone-Headsets und Wireless-VR-Streaming zum neuen Standard wurden, waren Rucksack-PCs der beste Weg, kabelfreie Bewegungsfreiheit in Virtual Reality zu erleben. Die PC-Firma Zotac sieht weiter einen Markt für das außergewöhnliche Zubehör.

Zotac VR Go 4.0 bietet richtig viel Leistung

Zotacs neuester Rucksack-PC Zotac VR Go 4.0 kommt mit einem Intel Core i7-11800H CPU und mit Nvidias Profi-Grafikkarte RTX A4500, die mit 20 GB GDDR6 Speicher ausgerüstet ist. Zudem stecken 16 GB DDR4-RAM und eine erweiterbare 512 GB große M.2-SSD in dem Rucksack.

So viel portable Leistung zieht ordentlich Energie: Der Rucksack kommt standardmäßig mit zwei 6,000 mAh Akkus, die während des Betriebs ausgetauscht werden können. Der Rucksack-PC soll so bis zu 50 Minuten durchhalten. Es gibt zahlreiche Anschlüsse, darunter ein Speicherkartenlesegerät.

Rucksack-PC für Profi-Anwender:innen

Die Spezifikationen verraten die Zielgruppe: Zotac dürfte den Rucksack-PC in erster Linie an Entwicklungsstudios, professionelle Nutzer:innen, etwa im Bereich 3D-Design, oder an VR-Arcades vermarkten, die für besonders aufwendige VR-Erfahrungen sehr viel Rechenleistung benötigen – auch wenn sich der Trailer an Gamer:innen richtet und den Rucksack mit Quest-2-Brillen kombiniert.

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Rucksack-PCs bieten sich auch dann an, wenn ein Wireless-Setup zu kompliziert wird, etwa wegen der Portabilität des gesamten Setups, aus Sicherheits- und Stabilitätsgründen oder wenn sich viele Nutzer:innen gleichzeitig in eine VR-Welt begeben wollen. Die außergewöhnliche Schrumpfland-VR-Erfahrung im Hamburger Miniatur-Wunderland etwa setzt auf Rucksack-PCs.

Auf der eigenen Webseite nennt Zotac unter anderem VR-Arcades, Architektur, Bildung oder Spielentwicklung als mögliche Anwendungsszenarien. Den Preis gibt’s auf Anfrage von Firmen und ist an die Stückzahl gebunden, aber gemessen an den Preisen der weniger leistungsstarken Vorgängermodelle und der Profi-Hardware könnten 2.000 US-Dollar und mehr auf dem Preisschild stehen.

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Quellen: Zotac

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