Schon seit drei Jahren arbeitet das australische Startup Zero Latency an der VR-Spielhalle der Zukunft. Bis Ende Jahr will das Unternehmen weltweit 24 Standorte eröffnen. Ein US-Blog hatte Gelegenheit, eine neue Spielhalle in Orlando auszuprobieren. 

Die erste Spielhalle, die Zero Latenccy 2014 in Melbourne eröffnete, bot ein Zombiespiel für zwei Spieler auf 670 Quadratmetern. Die Spielfläche in Orlando ist fast doppelt so groß und für sechs Spieler gleichzeitig ausgelegt. Bis Ende des Jahres soll die Plattform acht Besucher zugleich aufnehmen können.

Das zehnköpfige Team hat zudem drei neue Spiele entwickelt: “Survival”, in dem man eine Festung gegen Zombies verteidigt, “Singularity”, in dem man als Weltraumsoldat gegen Roboter kämpft und “Engineerium”, ein Rätselspiel in einer fremdartigen Welt, die den Gesetzen der Gravitiaton trotzt. Das Team arbeitet laufend an neuen Inhalten. Im August soll ein weiterer Titel erscheinen, der das Konzept des Zombiespiels um explorative Elemente erweitert.

100 Trackingkameras sorgen für die Bewegungserfassung

John Gaudiosi besuchte die Spielhalle in Orlando und hielt seine Eindrücke für das US-Blog Upload VR fest. Zu Beginn erklärt ein Game Master die Ausrüstung. Diese umfasst eine nicht-haptische Weste, einen Rucksack, der einen Gaming-Laptop von Alienware enthält, eine HDK2-Brille von OSVR, ein Kopfhörer mit Mikrofon und ein Gewehr, das beidhändig gehalten wird.

Rund 100 Kameras sorgen für eine lückenlose Erfassung der Spieler und Waffen im Raum. Letztere können von Spieler zu Spieler weitergereicht werden, so dass man theoretisch in beiden Händen ein Gewehr tragen kann. Damit sich die Spieler nichts ins Gehege kommen, sind sie innerhalb der Simulation auf einem Radar zu sehen. Nach der 15-minütigen Einführung geht das Erlebnis los.

Gaudiosi störte es, das…

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