Das VR-MMORPG Zenith soll mehr wie World of Warcraft werden

Das VR-MMORPG Zenith soll mehr wie World of Warcraft werden

Zenith: The Last City soll mit Update 2.0 ein neues Fundament bekommen, das sich an Titeln wie World of Warcraft und Destiny orientiert.

Das VR-MMORPG launchte Anfang 2022 auf allen großen VR-Plattformen und legte einen erfolgreichen Start hin. Auf Meta Quest gehört es zu den 25 meist bewerteten Premium-Titeln. Die Nutzerzahlen machten Eindruck auf Investoren, die daraufhin 35 Millionen US-Dollar in das Studio Ramen VR steckten – eine beträchtliche Summe für VR-Verhältnisse.

Seit dem Launch erschienen vier große Updates:

  • The Celestial Throne (Juni 2022) brachte instanzierte Dungeons und Raid
  • Legends Untold (November 2022) brachte neuen Early und Late Game Content, drei neue Gebiete sowie ein Pet-System
  • Skyward Summit (Mai 2023) brachte eine dritte Klasse, den Cyber Ninja, PVP, Player Housing sowie ein neues Gebiet
  • Might & Mastery (Oktober 2023) brachte einen neuen Skilltree und Leaderboards

Im Oktober erschien zudem ein Update, das die Grafik auf Meta Quest 3 verbesserte.

Zenith 2.0: In diese Richtung soll es gehen

Im jüngsten Blogbeitrag geht das Studio auf die "fundamentalen Änderungen" ein, die mit dem nächsten großen Update in Kraft treten werden. Die Entwicklung von Zenith: The Last City 2.0 werde von sechs Designpfeilern geleitet.

Die Spieler:innen sollen erstens die Früchte ihrer Mühen spüren und sich mächtig fühlen, während sie ihren Charakter spielen. Das Studio will zweitens mehr Anreize für gemeinsames Spielen setzen, ob zu zweit oder in der Gruppe. Zudem soll das Treffen und Kennenlernen anderer Spieler:innen einfacher werden.

Drittens sollen die Kernsysteme und Gameplay-Mechaniken entschlackt und zugänglicher gemacht werden. Das VR-Spiel müsse von Beginn weg Spaß machen, ohne dass man sich lange einarbeiten muss.

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Der vierte Pfeiler ist, dass regelmäßiger Updates mit neuen Inhalten ausrollen: Zenith 2.0 soll durchgehend etwas Neues bieten. "Leicht zu lernen, schwer zu meistern" ist die fünfte Spieldesign-Maxime. Als glänzende Beispiele nennt das Studio WoW und Destiny.

Der Virtual-Reality-Fokus bleibt

Das Team will Virtual Reality treu bleiben und denkt auf absehbare Zeit nicht darüber nach, Zenith auf klassische Spielplattformen zu portieren.

"Wir setzen auf XR, weil wir glauben, dass dies die Zukunft der Spiele und der Spieleentwicklung ist. Unser Ziel ist es, sowohl etablierte VR-Mechaniken weiterzuentwickeln als auch neue zu erfinden, um ein Gameplay zu schaffen, das nur in VR möglich ist", schreibt das Studio.

Konkrete Ankündigungen zu Update 2.0 wird es erst im nächsten Jahr geben. Geplant ist eine geschlossene Alpha, die hunderte und tausende Mitglieder der Community umfassen wird.

Zenith: The Last City gibt es im Meta Quest Store, bei Steam und im Playstation Store.

Quellen: Zenith Blog