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Die VR-Brillen für Windows Mixed Reality sind der erste flüchtige Blick auf die zweite Generation Virtual-Reality-Technologie. Trotz integrierter Kameras für das Inside-Out-Tracking steckt erstaunlich wenig Hardware in Acers Version der Windows-Brille.
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Der VR-Entwickler Shachar Weis hat für seinen Blog den Schraubenzieher in die Hand genommen und Acers VR-Brille für Windows Mixed Reality zerlegt. Der Blick in das Innenleben zeigt, das nicht viel Hardware notwendig ist, um ein gutes VR-Erlebnis samt integriertem Tracking zu ermöglichen. Linsen, Screen, Mainboard und zwei Kameras – das war es schon.
Die in Einzelteile zerlegte Acer-Brille zeigt gut, wie viel Platz die Fresnel-Linsen mit einem Durchmesser von circa 4 cm im Gehäuse beanspruchen. Dabei ist das Sichtfeld des Geräts mit circa 95 Grad noch eher schmal.
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Für ein weiteres Sichtfeld bräuchte es jedoch eher größere Linsen, die wiederum das Gehäuse vergrößern und das Gewicht erhöhen würden. Die Acer-Brille wiegt nur rund 350 Gramm und ist deutlich leichter als Oculus Rift, HTC Vive und Playstation VR. Das veranschaulicht gut die Herausforderung bei der Konstruktion einer VR-Brille und die Kompromisse, auf die sich Ingenieure derzeit einlassen müssen.
Gelänge es, das optische System aus Linsen und Screens zu verkleinern bei gleicher oder sogar höherer Immersion, wären viel schlankere Bauformen möglich als bei den aktuell eher klobigen Geräten. Dafür bräuchte es jedoch einen grundlegenden technologischen Durchbruch sowohl bei den Linsen als auch den Screens.
Die Linsen nehmen im Gehäuse viel Platz ein. Bild: Shachar Weis
Gut zu erkennen sind die Stufen des Fresnel-Schliffs. Bild: Shachar Weis
Die Acer-Brille hat wie Oculus Rift einen Näherungssensor integriert. Die Brille schaltet sich ein, wenn man sie aufsetzt. Bild: Shachar Weis
Der Screen ist vor Staub und Schmutz geschützt. An den Seiten links und rechts ist die Verbindung zu den beiden Trackingkameras angebracht, die seitlich im Gehäuse sitzen. Bild: Shachar Weis
Die Rückseite des Mainboards. Bild: Shachar Weis
Das leere Gehäuse: Linse, Screen, Mainboard, fertig ist die VR-Brille mit Inside-Out-Tracking. Bild: Shachar Weis
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