Vuzix Blade: Smartphone-Datenbrille startet im November

Vuzix Blade: Smartphone-Datenbrille startet im November

Der Datenbrillenhersteller Vuzix will mit der neuen Blade-Brille in den Endverbrauchermarkt vorstoßen.

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Vuzix ist eines der ältesten Datenbrillen-Unternehmen: Seit über 20 Jahren baut es Displays und Kameras in Brillengestelle. Vornehmlich werden die Geräte in der Industrie eingesetzt, beispielsweise für die Fernwartung.

Die neue Blade-Brille bietet den Formfaktor einer herkömmlichen Brille und richtet sich an Endverbraucher, die im Alltag gerne ihr Smartphone auf der Nase tragen wollen, anstatt es ständig aus der Tasche zu ziehen.

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Laut Vuzix bietet Blade Zugriff auf alle kritischen Smartphone-Funktionen für iOS und Android wie Navigation oder E-Mails. Verbunden wird sie über Bluetooth oder Wi-Fi. Das Wellenleiter-Display mit Texas Instruments DLP Pico-Projektor soll eine ausreichende Helligkeit für die Nutzung im Freien bieten. Der virtuelle Screen kann frei im Blickfeld positioniert werden.

Vuzix bietet eine Smart-Home-Anbindung und alarmiert, wenn der räuberische Beagle in der Küche unerlaubt übers Essen herfällt. Bild: Vuzix

Vuzix bietet eine Smart-Home-Anbindung und alarmiert, wenn der räuberische Beagle in der Küche unerlaubt übers Essen herfällt. Bild: Vuzix

Bedient wird Blade über ein Touchfeld am Brillenbügel oder via Sprachsteuerung (Amazon Alexa). Am Ohr sitzt ein kleiner Motor für haptisches Feedback, eine 8-Megapixel-Kamera zeichnet Videos auf, die auf einer MicroSD-Karte gespeichert werden.

Die Linsen der Brille sind durchsichtig und können ausgetauscht werden, beispielsweise gegen Sonnen- oder Korrekturgläser.

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Zuerst veröffentlicht Vuzix im November die Entwicklerversion Blade Edge mit einer Smartphone-App und weiterer Software primär für Entwickler und Unternehmen. Der Preis liegt bei 1.100 Euro. Im Januar 2019 folgt Blade General mit zusätzlicher Software und verpackt für Endverbraucher.

Im Unterschied zu ausgewachsenen Augmented-Reality-Brillen wie Magic Leap One (Testbericht) oder Hololens hat die Blade-Brille kein 3D-Verständnis für die Umgebung und unterstützt kein Headtracking. Sie ist ein auf der Nase tragbares Smartphone-Display. Dafür ist die Brille viel schlanker und günstiger.