Dass VR-Anwendungen nicht mit “daheim einsperren und von der Außenwelt isolieren” gleichzusetzen sind, zeigt Outdoor VR. Die Entwickler dort widmen sich ganz dem Thema: Wie kann man reale Welt und virtuelles Erlebnis miteinander verknüpfen – und das außerhalb der eigenen vier Wände.

Funktionieren kann dieses Konzept natürlich nur mit kabellosen, mobilen VR-Brillen wie Gear VR oder Google Cardboard. Das grundsätzliche Prinzip dahinter: Erzeuge eine reale Bewegung, die mit der virtuell wahrgenommenen Bewegung zumindest ansatzweise übereinstimmt. Ziel ist es, dass die kombinierte psychische und physische Wahrnehmung die Immersion verbessert und möglicherweise sogar Übelkeit verhindert.

Die gleiche Methode wird beispielsweise auch bei der Virtual-Reality-Achterbahn im Europapark Rust eingesetzt: Der Fahrgast sieht nicht nur die virtuelle Umgebung durch die VR-Brille, sondern spürt gleichzeitig auch die Fliehkräfte der Fahrt, hat den Fahrtwind im Gesicht und hört das Rattern der Wägen. Durch die perfekte Synchronisation der beiden Welten ist die Immersion in Virtual Reality deutlich glaubwürdiger und der Fahrgast hat das Gefühl, durch eine Fantasiewelt zu fliegen, statt in einer normalen Achterbahn zu sitzen.

GIF Mit einer GearVR werden die Fahrgäste in die virtuelle Comic-Welt des Europapark-Maskottchens versetzt.

Outdoor VR setzt eher auf einfache und alltagstaugliche Fortbewegungsmittel: Beispielsweise ein Tandem, eine Gondel oder sogar einer normale Busfahrt. Klar, beim aktuellen Stand der mobilen VR-Brillen kann das nicht mit Hightech-Erlebnissen wie einer Achterbahnfahrt mithalten. In den kom…

Der MIXED.de XR-Podcast #178

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