Virtual Reality: VR-Porno-Gucker sind besonders treue Kunden

Virtual Reality: VR-Porno-Gucker sind besonders treue Kunden

Die Betreiber der US-Pornoseite Badoink vollzogen 2015 einen radikalen Schritt: Sie entschieden sich, alles auf Virtual Reality zu setzen und keine herkömmlichen Sexfilme mehr zu produzieren. Trotz schleppender Verkäufe von VR-Brillen bereut der CEO des Unternehmens nichts und sieht optimistisch in die Zukunft.

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VR-Pornoseiten wie BadoinkVR dürften weitaus geringere Abonnentenzahlen haben als Anbieter herkömmlicher Erwachsenenfilme. Dafür wächst das VR-Segment sehr stark: "Seit Juli 2015 verzeichnen wir durchgehend alle zwei Monate einen Zuwachs von 50 bis 200 Prozent an Neukunden", sagt der CEO von BadoinkVR Todd Glider gegenüber The Next Web.

Glider sieht sich nicht nur als Unternehmer, sondern als Pionier, der die Entwicklung einer neuen Technologie vorantreibt. Das schlägt sich in der Verteilung der Ressourcen innerhalb des Unternehmens nieder: "Der Inhalt ist zweitrangig gegenüber der Technologie. Wenn du in diesem Bereich arbeiten willst, musst du ein superstarkes Tech-Team haben, das dich auf dem allerneuesten technischen Stand hält. Ich spreche von fünf Prozent Inhalt und 95 Prozent Technologie."

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VR-Kunden wollen bleiben

Anders ist es nicht möglich, wettbewerbsfähig zu bleiben und weiter zu wachsen, meint Glider. Neben der hohen Investition in die Forschung und Weiterentwicklung von Technologie fallen auch weitaus höhere Produktionskosten für Filme an: "Eine normale Szene kostet 3.000 US-Dollar, eine VR-Szene kostet 6.000 US-Dollar. Und für die Zusatzkosten ist allein die Postproduktion verantwortlich", sagt Glider.

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Laut dem CEO mache die Seite trotz ihrer Umstellung auf Virtual Reality und trotz des zusätzlichen Aufwands Profite. Und sie habe Kunden, die weitaus treuer sind als Abonnenten herkömmlicher Pornoseiten: "Bei normalen Seiten wählt die überwältigende Zahl der Abonnenten eine einmonatige Mitgliedschaft. Bei uns verpflichten sich mehr als 50 Prozent für ein ganzes Jahr. In den zwölf Jahren, in denen wir die Seite betreiben, haben wir so etwas noch nie erlebt."

| Featured Image: Ubisoft | Source: The Next Web