Jeremy Bailenson und Jaron Lanier - zwei Veteranen der Virtual-Reality-Branche - sind nicht von Filmen und Spielen in 360-Grad überzeugt.

Der Virtual-Reality-Wissenschaftler Jeremy Bailenson glaubt, dass hochwertige VR-Erfahrungen ein kostbares Gut sind. Er definiert vier Typen von Erfahrungen, für die sich der Aufwand lohnen soll.

Sie ist das höchste Ziel einer jeden VR-Erfahrung: Die Immersion. In ihrer Zuspitzung erreicht sie ein Gefühl der Präsenz, das den Nutzer Glauben lässt, tatsächlich an einem anderen Ort zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen, muss von allen Seiten kräftig investiert werden. Hier ist nicht allein der hohe finanzielle Aufwand gemeint, der bei der Produktion von Inhalten oder dem Kauf von Hardware anfällt, sondern auch die psychischen Kosten. Die virtuelle Realität wirkt – wenn sie gut ist – intensiv und gräbt in besonderem Maße an der täglichen Aufmerksamkeitsspanne.

Der VR-Wissenschaftler Jeremy Bailenson von der Stanford Universität steht im steten Schulterschluss mit Entscheidern aus dem Silicon Valley. Regelmäßig besuchen Mitarbeiter von Facebook, Apple und Co. sein VR-Labor und diskutieren das Potenzial und mögliche Anwendungsszenarien des neuen Mediums.

Bailenson selbst setzt für seine Experimente keine Virtual-Reality-Erfahrungen ein, die länger dauern als 20 Minuten. “Immersion hat ihren Preis, daher glaube ich, dass man sie für ganz besondere Erfahrungen reservieren sollte”, sagt Bailenson.

Teuer, gefährlich, unmöglich und selten

Bailenson definiert vier Bereiche, in denen es sich lohnen soll, virtuelle Erfahrungen zu konstruieren und zu konsumieren:

  • Erlebnisse, die sehr teuer und nur einem kleinen Publikum zugänglich sind.
  • Erlebnisse, die mit e…

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