360-Videos sind für Produzenten und Kreative ein neues und häufig noch tückisches Medium. Besonders dann, wenn man für die VR-Brille statt den Monitor produziert, gibt es zahlreiche Stolperfallen.

Kabetec VR-Brille

Erfahrungswerte sind noch rar und viele 360-Kamera-Rigs Marke Eigenbau. Aber Facebook, YouTube und Co. sind davon überzeugt, dass die immersiven Videos in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

Was ist also zu tun? Klar, man muss angehende Produzenten über gängige Fehler bei der 360-Filmerei informieren. Da immer mehr günstige 360-Kameras wie Samsungs Gear 360 oder die Ricoh-Theta-Modelle auf den Markt kommen und auch eher uninformierte Nutzer 360-Videos ins Netz stellen, ist die Verbreitung von fundiertem Grundlagenwissen wichtig. Sonst hat bald niemand mehr Spaß in 360-Grad.

Typische Fehler bei der Produktion von 360-Videos für YouTube und Co. vermeiden

Fast alle 360-Kameras setzen das vollsphärische Bild aus mehreren Einzelbildern zusammen. Das fängt bei zwei 180-Grad-Aufnahmen pro Seite an bis hin zu sechs, acht oder sogar 16 einzelnen Objektiven, die in jede Richtung filmen. Die meisten Kameras können diese Einzelaufnahmen aber nicht nahtlos zusammenführen. Es gibt einen gewissen Bereich, in dem sich die Aufnahmen der einzelnen Linsen überlappen und die Nahtstellen deutlich sichtbar werden. Personen und Objekte, die direkt in diesen Nahtstellen auftauchen, wirken stark verzerrt.

Für Videoproduzenten bedeutet das: Man sollte nicht zu nah an die Kamera herantreten und die Nahtstellen vor der Aufnahme so ausrichten, dass sie nicht auf wichtige Elemente des Inhalts fallen. Dabei sollte man auf eventuelle Bewegungen im Video achten. Wenn ein Protagonist während des Drehs durch die Nahtstellen läuft, fällt das störend auf.

Die wichtigste Grundregel: Die Kamera ist d…

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