Sieht nach Spaß aus: Ein Entwickler setzt Nintendos Wii Balance Board als Snowboard-Unterlage für eine Virtual-Reality-Abfahrt ein.

Der Entwickler Luca Conesa arbeitet an einer Snowboard-Simulation für die Virtual Reality. Die Besonderheit: Man steuert das Snowboard nicht mit dem Joystick den Hang hinab, sondern mit Nintendos Balance Board. Das Nintendo-Zubehör kam 2007 für die Spielekonsole Wii auf den Markt. Es hat Sensoren verbaut, die auf Druck und Bewegung reagieren.

Mit dem Balance Board kann man das virtuelle Snowboard durch Gewichtsverlagerung steuern. Beugt man sich nach vorne, fährt es schneller. Lehnt man sich zurück, bremst es ab. Kurven nimmt man, indem man sich nach links und rechts neigt. Das soll in Kombination mit dem Rundumblick der VR-Brille für ein realistisches Fahrgefühl sorgen.

Wer ein Balance Board besitzt, kann Conesas Prototyp ausprobieren: Der Entwickler bietet hier einen kostenlosen Download an.

Das Balance Board muss via Bluetooth mit dem PC verbunden werden. Conesa empfiehlt die Spezialsoftware Wii Balance Walker. Anschließend muss die Position des Balance Boards auf das VR-Snowboard justiert werden – und die Fahrt beginnt.

Ziel ist es, sich nicht von der Lawine überrollen zu lassen, die im eigenen Rücken den Berg hinabstürzt. Die Strecken sind zufallsgeneriert. Wer die Immersion noch steigern will, stellt einen Ventilator für den Fahrtwind auf. Gestürzt wird in der Virtual Reality allerdings nicht – um der VR-Übelkeit vorzubeugen.


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