Der 360-Grad-Film “Notes to my Father” erzählt die wahre Geschichte einer Vater-Tochter-Beziehung, die von traumatischen Ereignissen überschattet ist. Zudem zeigt er die Not indischer Mädchen und Frauen, die von Menschenhändlern entführt und zur Prostitution gezwungen werden.

Kabetec VR-Brille

Ramadevi wuchs auf dem Land in einem Dorf im Süden Indiens auf. Kurze Zeit nachdem sie von ihrem Vater mit einem unbekannten Mann verheiratet wird, nimmt ihr Leben eine unheilvolle Wendung.

Der Ehemann verkauft das Mädchen an Menschenhändler, die sie zwingen, in einem städtischen Bordell zu arbeiten. Der Vater erfährt, was geschehen ist und sucht die Tochter, aber ohne Erfolg. Jahre später kehrt Ramadevi ins Dorf zurück, doch ihr Vater und sie finden keine Möglichkeit, über das Geschehene zu sprechen.

“Was mich am meisten an Ramadevi und der Beziehung zu ihrem Vater interessierte, war der Umstand, dass sie, trotz ihrer gegenseitigen Liebe, nie über das gesprochen haben, was Ramadevi erleben musste. Dies war der Elefant im Raum, das Gefühl, dass wir mit den Menschen, die wir am meisten lieben, nicht über die Dinge sprechen können, die uns weh tun”, sagt Regisseurin Jayisha Patel gegenüber VRScout.

Ein Kontrast zwischen der äußeren und inneren Realität

Patel führte für den Film Gespräche mit Ramadevi. Den Aufzeichnungen dieser Gespräche entnahm sie den Text, der im Film von Sneha Jawale gesprochen wird, da Ramadevi kein English beherrscht.

Sneha Jawale wurde von ihrem Mann jahrelang missbraucht und schließlich mit Säure übergossen, um sie zu entstellen. Die Regisseurin des Films ließ Ramadevis Worte von Jawale …

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