Virtual Reality: Nomadic macht VR-Spielhallen wie „The Void“ beweglich

Virtual Reality: Nomadic macht VR-Spielhallen wie „The Void“ beweglich

Der Name ist Programm: Ein Startup namens Nomadic möchte Hightech-Spielhallen wie „The Void“ beweglich machen. Mit Hilfe eines modularen Systems können die Arcades fast überall in Rekordgeschwindigkeit auf- und abgebaut werden. Die räumlichen Bedingungen werden dabei nicht nur berücksichtigt, sondern zum integralen Bestandteil der VR-Erfahrung. Die Unternehmer wollen mit diesem Konzept Einkaufszentren und Kinos neues Leben einhauchen.

Die Spielhalle „The Void“ bietet eine VR-Erfahrung, die man zu Hause nicht reproduzieren kann. Der Trick der Entwickler besteht darin, die virtuelle über die reale Welt der Spielhalle zu legen. Als Folge davon erhalten virtuelle Wände und Objekte eine physische Qualität, wodurch die Simulation einen bisher unerreichten Grad an Realismus erreicht. Die Entwickler nennen dieses VR-Konzept „Hyperreality“.

Die Entwickler von Nomadic machen sich dieselbe Grundidee zunutze und beziehen reale Orte in die Virtual Reality ein. Das Besondere an ihrem Spielhallenkonzept ist, dass sie dank einem Lego-Prinzip relativ schnell überall installiert werden können. Das modulare System soll derart flexibel sein, dass selbst ungewöhnliche räumliche Bedingungen Teil sinnvoll in die VR-Erfahrung integriert werden können.

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Ab dem 1. Juli 2016 startet in New York ein spezieller Ableger der VR-Arcade "The Void" im Ghostbusters-Universum.

The Void: 20 neue VR-Spielhallen in 2017, wohl auch in Deutschland

Alle 90 Tage neue Inhalte

Das Startup will mit diesem Angebot in erster Linie Kinobetreiber ansprechen, die über ungenützte Räumlichkeiten verfügen und nach neuen Möglichkeiten suchen, Besucher anzulocken. Die Idee ist, dass man als Kinobesucher vor oder nach einer Filmvorstellung einen thematisch passenden Trip in die Virtual Reality unternehmen kann. Wie bei „The Void“ tragen die Besucher der Spielhalle Rucksäcke, sodass keine Stolpergefahr durch Kabel besteht. Für das Tracking wird beim großen Vorbild ebenfalls Optitrack-Technologie eingesetzt.

Die benötigten Bauteile werden von Nomadic hergestellt und ausgeliefert und müssen vor Ort nur noch zusammengebaut werden. Das Video unten demonstriert, wie schnell das geht. Natürlich muss die VR-Erfahrung ebenso anpassungsfähig und skalierbar sein wie die Spielhalle selbst. Die Software wird derzeit noch von Nomadic entwickelt, in Zukunft sollen ausgewählte Partner diese Rolle übernehmen. Das Ziel ist, dass Kunden alle 90 Tage eine neue VR-Erfahrung anbieten können.

Redakteure von Upload VR und Techcrunch konnten einen Spielhallen-Prototyp ausprobieren und zeigten sich begeistert. Wann Nomadic an den Start geht, ist noch unklar. Die offizielle Seite des Unternehmens findet man hier.

Googles Tango-Technologie schafft neue Räume für Virtual Reality

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https://www.youtube.com/watch?v=AIQsEXOeSvE

| Featured Image: Nomadic | Source: Upload VR / Techcrunch