Hersteller, Marktbeobachter und viele VR-Enthusiasten sind sich einig: Damit Virtual Reality zum Erfolg wird, braucht es nicht allein immersive Spiele und Filme, sondern auch produktive und soziale Anwendungen, die Menschen gemeinsam nutzen können. Zwei neue Prototypen für HTC Vive zeigen vielversprechende Ansätze.

Im ersten Beispiel demonstrieren zwei Entwickler der Codeloaf Studios eine Ausgrabungsstätte, die mittels Scanverfahren mit Drohnen und Fotoaufnahmen komplett in 3D digitalisiert wurde. Da die Ausgrabungsstätte nicht einfach nur in 360-Grad gefilmt, sondern mit Photogrammetrie sorgfältig rekonstruiert wurde, ist die Ausgrabungsstätte vollständig begehbar. Umgebungsvariablen wie Tageszeit und Beleuchtung sind ebenfalls variabel.

In Virtual Reality wird die digitale Rekonstruktion der Ausgrabungsstätte im Augmented-Reality-Stil auf einen virtuellen Tisch projiziert. Mit der VR-Brille HTC Vive können sich die Entwickler als Avatare frei um den Tisch bewegen und die Ausgrabungsstätte aus allen Winkeln und Distanzen betrachten. Damit nicht genug: Auf Knopfdruck können sie ihr virtuelles Alter Ego verkleinern, so dass sie die Ausgrabungsstätte direkt begehen können – und das mit zwei Personen gleichzeitig.

Die Entwickler wollen das Konzept weiterentwickeln, um sich auf Kunden aus der Industrie zu konzentrieren und beispielsweise Trainings mit der neuen Technologie umzusetzen. Auch wenn es sich nur um einen Prototypen handelt, Potenzial für Arbeit, Spiele und völlig neue VR-Erfahrungen scheint reichlich vorhanden.

Kistenstapeln in Virtual Reality

Ein zweiter Multi-User-Prototyp zeigt, wie zwei Menschen im virtuellen Raum auch physisch zusammenarbeiten und interagieren können. “Ich bin fest davon überzeugt, dass die Virtual-Reality-Revolution soziale Elemente braucht, damit sie wirklich erfolgreich sein kann”, sagt Entwickler Jasper Brekelmans.

Er und sein Kollege Jeroen de Mooij verwenden für das Multi-User-Experiment keine…

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: Apple waits, Oculus goes | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.