Zum ersten Mal beginnt eine Story in Virtual Reality und endet in 2D auf der Leinwand. Ist das Kino jetzt das neue Ergänzungsmedium?

Kabetec VR-Brille

Während renommierte Regisseure wie Steven Spielberg oder Ridley Scott noch an VR-Adaptionen ihrer traditionellen Kinofilme tüfteln, geht der Virtual-Reality-Film “Invasion!” exakt den umgekehrten Weg.

Der komplett im Pixar-Stil animierte sechsminütige Kurzfilm ist kostenlos im Oculus Store für Gear VR und Oculus Rift verfügbar und gehört zweifelsohne zu den hochwertigsten Erzählstücken, die derzeit für die VR-Brille verfügbar sind.

Offenbar so hochwertig, dass Invasion die Aufmerksamkeit des Hollywood-Produzenten Joe Roth auf sich ziehen konnte. Man würde immer nach neuen hochwertigen Storys Ausschau halten, auch in VR, heißt es in einem Statement des Unternehmens. Roth Kirschenbaum möchte die VR-Vorlage eigenständig in einen vollwertigen Kinofilm überführen. Die Baobab-Studios, Entwickler der VR-Version, sollen kreative Ideen beitragen.

Virtual Reality soll nicht vernachlässigt werden

“Filme und VR sind sehr unterschiedliche Medien”, sagt Eric Darnell von Baobab. “Dass ein Unternehmen wie Roth Kirschenbaum in Invasion eine starke Story sieht, zeigt, dass wir große Fortschritte machen. Storytelling in VR funktioniert.” Darnell arbeitete in der Vergangenheit unter anderem an dem Kinohit Madagascar von Dreamworks.

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