Aufgrund des hohen Preises ist HPs neuer VR-Rucksack wohl fast nur für Geschäftskunden interessant.

Vor zwei bis drei Jahren, als die VR-Brille noch im großen Stil die Gamer-Herzen erobern sollte, galten Rucksack-PCs mal kurz als der neue heiße Scheiß. Im privaten Bereich konnten sich die tragbaren Highend-Rechner nicht durchsetzen: Einerseits sind sie teuer, andererseits gibt’s mittlerweile brauchbare WLAN-Adapter als elegantere Lösung für eine kabellose VR-Erfahrung.

Betreiber von VR-Spielhallen und -Attraktionen oder Geschäftskunden hingegen haben durchaus Verwendung für die Rechner-Rucksäcke. Entsprechend kündigt HP jetzt eine Neuauflage des Omen-X Rucksack-PCs an, der erstmals vor rund drei Jahren vorgestellt wurde.

In der Dockingstation läuft der Rucksack-PC wie ein herkömmlicher Rechner. Bild: HP

In der Dockingstation läuft der Rucksack-PC wie ein herkömmlicher Rechner. Bild: HP

Und der ist richtig Highend: Ausgestattet mit einem Intel i7 CPU der achten Generation, einer Nvidia RTX 2080 und mindestens 16 GB Ram sowie 256 GB SSD-Speicher soll er laut HP eine um 30 Prozent bessere Leistung bieten als das Vorgängermodell. Außerdem wurde die Position des Batteriefachs verbessert und der Rucksack soll sich einfacher reinigen lassen.

Die Batterie soll rund 60 Minuten durchhalten und kann während des Betriebs ausgetauscht werden. Im Lieferumfang sind zwei Batterien enthalten. Das Gewicht liegt bei circa vier Kilogramm. Wer eine Pause braucht von VR und den Rechner lieber stationär verwenden will, setzt ihn in eine Dockingstation und verbindet ihn so mit einem Monitor (siehe Bild).

Erscheinen wird der Rucksack im Sommer zu einem Preis von 3.300 US-Dollar. Über einen Marktstart in Deutschland ist noch nichts bekannt.


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