Update vom 4. Mai 2017:

Ultrahaptics bekommt von Investoren 21 Millionen Euro, um die Haptiksimulation via Ultraschall fortzuentwickeln. Die Investorenliste wird von Dolby Family Ventures angeführt. Das Gesamtkapital des britischen Unternehmens liegt nach der zweiten Förderrunde bei rund 37 Millionen Euro.

Ultrahaptics bezeichne sich selbst als “Weltmarktführer für haptische Simulation in der Luft”. Diesen Effekt erzielt das Unternehmen mit Ultraschallwellen, die von einer kleinen Matte voller Miniaturlautsprecher ausgesendet werden.

Wie die Technologie eingesetzt werden kann, um Objekte in Augmented und Virtual Reality fühlbar zu machen, zeigte das Unternehmen bislang nur anhand stationärer Demonstrationen. Bei diesen muss das digitale Objekt räumlich fix über der Matte verortet werden. Die Anwendungsszenarien sind so recht begrenzt. Für eine sinnvollere Nutzung müsste die Technologie direkt in der VR- oder AR-Brille oder in 3D-Controllern verbaut werden.

Eine Entwicklerversion der Ultraschallmatte wird bereits an Programmierer versandt. In den kommenden Wochen soll ein Update erscheinen, das Entwicklern Zugriff auf eine größere Bibliothek an Empfindungen gibt.



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