Entwickler des Londoner Studios Room One demonstrierten am Ericsson Innovation Day, wie Ärzte mittels VR-Brille und haptischer Handschuhe Patienten aus der Ferne medizinisch untersuchen oder operieren können. Studierende schauen dabei in der Virtual Reality zu.

Bei der virtuellen Untersuchung kam ein Roboterarm zum Einsatz, der mit Hilfe eines räumlich erfassten Handschuhs bewegt wird. An der Spitze des Roboterarms ist ein Sensor angebracht, der Berührungen registriert und an die Handschuhe weitergibt, sodass der Arzt spürt, wenn er den Patienten berührt.

Der Roboterarm ist mit einer 360-Grad-Kamera ausgerüstet, die die Vorgänge filmt und über das Internet in die VR-Brille des Arztes streamt. Damit dass ohne Verzögerung geschieht, ist eine 5G-Anbindung erforderlich, die von Ericsson bereitgestellt wurde und ebenfalls Teil der Demonstration war.

Untersucht wurde kein echter Mensch, sondern eine künstliche Niere innerhalb eines Kunststofftorsos. Die Untersuchung wurde außerdem in die VR-Brillen weiterer Konferenzbesucher gestreamt.

Damit wollte Room One vorführen, wie Studenten in Zukunft virtuell an Operationen teilnehmen könnten. Die Konferenzbesucher konnten mit Hilfe haptischer Ausrüstung ebenfalls Berührungen wahrnehmen.

Das Internet der Fähigkeiten

“Die Konnektivitätsrevolution wird größer sein als die industrielle Revolution”, sagt der Präsident von Room One Mahdi Yahya, der in Anlehnung an das Internet der Dinge vom Internet der Fähigkeiten spricht. Damit meint er den weltweiten Einsatz manueller Fertigkeiten mittels Virtual Reality, fortschrittlicher Robotik und einer schnellen Internetanbindung – unabhängig vom eigenen Standort.

Die der Demonstration zugrun…

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