Wissenschaftler der Newcastle University untersuchen die Wirkung von Virtual-Reality-Pornos. Die insgesamt 45 Frauen und Männern, die sich an der Studie beteiligten, sollten ihre Vorstellung von Virtual-Reality-Pornos beschreiben. Die Forscher glauben, dass das neue Format die Pornographie grundlegend verändern wird – womöglich zum Positiven. 

Der grundlegende Unterschied zu herkömmlichen Pornos sei der Rollentausch. Erstmals verlasse der Zuschauer die Rolle als passiver Beobachter und wechsle in die Rolle des Teilnehmers.

Das sei Risiko und Chance zugleich. Die Industrie habe große Probleme mit der Misshandlung von Frauen und abwertenden Bildern. In VR-Pornos könnten solche Eindrücke noch intensiver wirken und süchtig machen.

Auf der anderen Seite biete die Technologie die Chance zum Rollentausch, was Verständnis und Empathie fördern könne. Laut der Untersuchung ermöglichen VR-Pornos ein stärkeres Gefühl der Verkörperung, was wiederum Beziehungsaspekte einer sexuellen Erfahrung betone.

VR-Pornos ansehen ist wie Fremdgehen

Das dürfte auch der Grund sein, warum die Teilnehmer der Studie dazu geneigt waren, Virtual-Reality-Pornos tendenziell auf eine Stufe mit Fremdgehen zu stellen. Einige Studienteilnehmer gaben an, dass sich der Konsum von VR-Pornos positiv aufs reale Sexleben ausgewirkt hat.

Der Simulations- und Beziehungsaspekt sorgt dafür, dass die virtuellen Sexerlebnisse als vergleichsweise real eingestuft werden – obwohl sie im Grunde meist herkömmliche Pornos sind, die aus einer anderen Perspektive betrachtet werden.

Diesen Eindruck bestätigte die VR-Pornodarstellerin Ela Darling



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