Nicht allein Facebook treibt die Frage danach um, wie man soziale Interaktion im virtuellen Raum ermöglichen kann.

Denn entgegen dem gängigen Vorurteil, dass Virtual Reality sozial isolierend sei, hat die neue Technologie auch das Potenzial, das Internet und digitale Kommunikation wesentlich anschaulicher und natürlicher zu gestalten. Neben einem Weg, die Mimik und Stimmung einer Person zu erfassen und in VR zu übertragen, sind dabei auch neue, natürlichere Interaktionsformen über Text und Sprache hinaus ein wichtiger Faktor.

Das Technologieunternehmen Noitom demonstriert eine Lösung, bei der mehrere Nutzer in Virtual Reality miteinander und mit realen Objekten gleichzeitig interagieren können. Allerdings geht das noch nicht übers Netz, sondern nur, wenn sich die Nutzer im gleichen Raum aufhalten. Rein virtuelle Objekte und getrackte reale Objekte, wie beispielsweise ein mit Trackingmarkern versehener Basketball, können in der virtuellen Realität von Avataren angefasst und weitergegeben werden.

Dafür setzt Noitom ein aufwendiges Motion-Capturing-System von Optitrack ein. Prinzipiell lässt sich damit fast jeder Gegenstand virtualisieren, wenn daran optische Marker angebracht sind und ein digitales Gegenstück modelliert wurde. Das gleiche System nutzen auch die russischen Entwickler vom Interactive Lab, um der mobilen VR-Brille Gear VR Room-Scale-Tracking zu spendieren.

Für den Endverbrauchermarkt sind solche Systeme (noch) deutlich zu teuer, allein die Trackingkameras von Optitrack kosten ab 5.000 US-Dollar aufwärts. Das im Video demonstrierte Komplettpaket “Project Alice” hat einen Preis von rund 100.000 US-Dollar. Noitom will die eigene Soft- und Hardware daher als Arbeitslösung für den B2B-Markt oder fürs Außer-Haus-Entertainment platzieren.

“Project Alice ist eine Lösung für eher große, weitläufige VR-Erlebnisse, ähnlich wie bei der VR-Sp…

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