Bereits Ende 2014 zeigte Samsung erstmals die Virtual-Reality-Kamera “Project Beyond”, Anfang Januar dieses Jahres wurde die neue Marke “Gear 360” eingetragen. Dabei dürfte es sich um einen günstigeren Ableger von “Project Beyond” speziell für Endverbraucher handeln. Jetzt sind neue Details zu “Gear 360” bekannt.

Kabetec VR-Brille

Im Vergleich zum “Project Beyond”-Prototypen wurde die verbaute Technologie deutlich abgespeckt. Laut Sammobile sind von den 16 Full-HD-Linsen noch zwei 180-Grad-Fischaugenobjektive übrig geblieben. Mit diesen soll die Kamera sowohl 360-Videos als auch -Fotos aufnehmen können. Die maximale Auflösung beträgt 3840 x 1920 Pixel für 360°- und 1920 x 1920 Pixel für 180°-Aufnahmen. Batterie und Speicher sind direkt in die Kamera integriert. Ob die Kamera auch in 3D filmt und wie hoch die maximale Bildwiederholrate ist, ist nicht bekannt.

“Gear 360” soll kompakt gebaut sein und ist wahrscheinlich eher als hochwertige Konkurrenz für handliche 360-Kameras wie die Rico Theta S und nicht als Ersatz für Profigeräte gedacht. Auf der CES 2016 wurde auch die neuste Version von “Project Beyond” mit 16 Linsen für 3D-Aufnahmen in 360° vorgestellt; diese bezeichnet Samsung selbst als die “weltweit erste, professionelle und voll automatisierte 360-Grad VR-Kamera”. Gut möglich, dass es zwei Versionen der 360-Kamera geben wird, für Profis und für Hobbyfilmer.

Auch Software wird mitgeliefert: Über eine neue App namens “Gear 360 Connect” kann die VR-Kamera via Bluetooth mit mobilen Endgeräten ferngesteuert werden – definitiv funktionieren soll das mit dem neuen Galaxy S7, das am 21. Februar in Barcelona vorgestellt wird; inwiefern die Kamera auch rückwärtskompatibel zu älteren Galaxy-Smartphones sein wird, ist noch nicht klar. Neben einer 360-Galerie, in der man die gemachten Aufnahmen ansehen kann, wird es auch einen digitalen Viewfinder geben. Über den kann der Nutzer typische Kameraeinstellungen wie ISO, Weißabgleich oder die Blende einstellen und zwischen 360°- und 180°-Aufnahmen wechseln. Ob ein geringeres Sichtfeld der Linsen die Qualität begünstigt (beispielsweise eine höhere Framerate bei maximaler Auflösung), ist noch nicht raus.

Außerdem soll es möglich sein eine Voransicht der 360-Aufnahmen live auf dem Display des mit der Kamera verbundenen Smartphones anzuschauen. Ein Ansi…

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