Mit dem Autor Jens Lubbadeh sprechen wir über eine Zukunft, in der Verstorbene als digitale Kopie wiederauferstehen.

Jens Lubbadeh ist freier Journalist und Schriftsteller. Er schreibt über so ziemlich alles aus Wissenschaft, Medizin und Technik. Bei einer Recherche zu Virtual Reality hatte er die Idee zu seinem ersten Roman: “Unsterblich”, in dem Tote digital wiedererweckt werden.

VRODO: Worum geht es in Deinem Buch?

Jens Lubbadeh: Das Buch heißt „Unsterblich“ und es geht um ewiges Leben – nicht in biologischer Form, sondern in digitaler. Die Medizin bemüht sich ja sehr, den Tod aufzuhalten, aber wir sterben noch. Meine Idee war es, dass man in Virtual Reality eine perfekte Simulation eines verstorbenen Menschen wiederbelebt. Das Bewusstsein eines Menschen stirbt, aber eine Kopie der Persönlichkeit lebt fort. Man hinterlässt sich selbst als eine Art Vermächtnis.

VRODO: Und das gilt für alle Menschen?

Jens Lubbadeh: Ja, insofern man es sich leisten kann. Die Technologie ist im Roman recht teuer. So haben Hinterbliebene die Möglichkeit, mit einem Verstorbenen weiterzuleben. Urenkel können ihre Urgroßeltern kennenlernen und mit ihnen sprechen. Auch berühmte Persönlichkeiten kommen wieder: John F. Kennedy ist wieder US-Präsident, Helmut Schmidt ist Kanzler, Steve Jobs wieder Apple-Chef. Marlene Dietrich spielt im Buch eine wichtige Rolle, viele tote Hollywood-Stars drehen weiter Filme. Das ist die Welt, in der das Buch spielt. Eine Welt, in der wir mit den Verstorbenen zusammenleben.

VRODO: Wie weit spielt denn Dein Buch in der Zukunft?

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