Im Juli kündigte der Kamerahersteller Red das “Hydrogen One” an, ein futuristisch anmutendes Smartphone mit “holographischem Display”. Jetzt gibt Red den Kooperationspartner für den außergewöhnlichen Screen bekannt.

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Für das Spezialdisplay des Hydrogen One arbeitet Red mit Leia 3D zusammen. Das bestätigt Red-CEO Jim Jannard in einem Fanforum. Red geht eine “strategische Partnerschaft” mit dem französischen Unternehmen ein und investiert eine unbekannte Summe. Jannard sitzt ab sofort im Vorstand von Leia 3D.

Das Unternehmen trägt die Star-Wars-Reminiszenz nicht umsonst im Namen: Hologramme wie im ersten Star-Wars-Film sind das Ziel des Techherstellers. Das ist zwar noch lange nicht erreicht, aber das Hydrogen One könnte ein Zwischenschritt werden.

Für den 3D-Effekt des ersten Red-Smartphones überhaupt integrierte Leia 3D ein neues Darstellungsverfahren, das das Unternehmen selbst als Lichtfeldtechnologie bezeichnet.

Zwischen den herkömmlichen Touchscreen und den Displaytreiber wird eine Zwischenebene mit einer laut Leia 3D speziellen Nanostruktur eingefügt, die das standardmäßige LCD-Licht so auf die Screenoberfläche verteilt, dass Inhalte optisch aus dem flachen Display hervortreten können. Herkömmliche 2D-Inhalte werden wie bei jedem anderen Smartphone angezeigt.

Inwiefern sich Leias 3D-Effekt von einer herkömmlichen stereoskopischen 3D-Darstellung unterscheidet, geht aus den bisherigen Ankündigungen von Red nicht hervor. Zumindest wird keine Spezialbrille benötigt.

Funktioniert nicht mit allen Inhalten

Der 3D-Effekt greift nur bei speziell aufbereitetem oder gefilmtem Material, das in einem von Red “.h4v” getauften holographischen Dateiformat vorliegt.

Pa…

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