Meta Quest: Faszinierender VR-Fraktalfilm mit Preisreduktion & neuen Inhalten

Meta Quest: Faszinierender VR-Fraktalfilm mit Preisreduktion & neuen Inhalten

Das audiovisuell beeindruckende VR-Erlebnis Recombination erhält zwei kostenlose neue Erfahrungen und wird günstiger.

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Recombination ist ein VR-Filmalbum des niederländischen Fraktalkünstlers Julius Horsthuis. Beim Launch vor einem Jahr bot die VR-App acht Erfahrungen, die euch auf eine klanglich und visuell mitreißende Reise durch mathematische Räume mitnehmen.

Nun feiert Horsthuis das einjährige Bestehen des Albums. Die Anniversary Edition bietet zwei Bonustracks und kostet neu 25 statt 35 Euro. Die neuen VR-Erfahrungen sind:

  • Algebra of Awe feat. Mirage of Deep
  • Geometric Properties feat. David Levy

Die Bonustracks bieten zusätzliche 15 Minuten Kamerafahrten durch fraktale Landschaften, wodurch Recombination jetzt auf zehn Tracks und 60 Minuten Filmmaterial kommt.

Recombination könnt ihr für Quest 2, Quest 3 und Quest Pro im App Lab erwerben. Die VR-Erfahrungen können einzeln oder als Ganzes heruntergeladen werden und belegen gesamthaft etwa 25 GB. Streaming wird nicht unterstützt, weil die Bildqualität darunter litte.

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Recombination: Besser auf Quest 3, aber nicht perfekt

Die einzelnen Tracks sind vorgerenderte 180-Grad-Filme in 8K und 3D. Es handelt sich also um passive Erlebnisse ohne Interaktionsmöglichkeit.

Ich habe mir die beiden neuen Tracks auf Quest 3 angesehen. Geometric Properties gefällt durch seine außerirdisch wirkende Pflanzenwelten, während Algebra of Awe zu perkussiver Musik und Gesang durch betörend bunte kosmische Hallen und Panoramen führt.

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Da letztere Erfahrung neben Kamerafahrten auch die Kamera rotiert, empfehle ich, Algebra of Awe im Liegen anzusehen. Ansonsten kann einem schwindlig oder schlecht werden.

Bei meinem Recombination-Test bemängelte ich, dass die VR-Erlebnisse auf Quest 2 zuweilen unter Mikrorucklern teilen, was das Erlebnis beeinträchtigt. Auf Quest 3 läuft Recombination performanter, aber von einer ausnahmslos flüssigen Erfahrung kann leider auch hier nicht die Rede sein.

Horsthuis will sich Vision Pro ansehen

Horsthuis' Arbeit ist immer wieder in Ausstellungen zu sehen, wie etwa in New York. Er möchte sich in Zukunft auf immersive Installation dieser Art konzentrieren, verfolgt jedoch weiterhin Pläne im VR-Bereich.

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"Was VR betrifft, so ist es schwierig, die richtige Zielgruppe für meine Arbeit zu finden, da die meisten Quest-Besitzer :innen Spiele und interaktive Unterhaltung erwarten, im Gegensatz zu passiven, hochauflösenden, immersiven Inhalten", sagt Horsthuis gegenüber MIXED.

"Vielleicht schaue ich mir Vision Pro an. Dieser Markt hält womöglich eher nach der Art von Dingen Ausschau, die ich kreiere. Dessen Auflösung würde allerdings eine immense Menge an Rendering erfordern. Aber ich bin wirklich daran interessiert, mir das anzuschauen. Zugleich werde ich weiterhin Inhalte für Quest erstellen."