Update vom 13. März 2018:

Kabetec VR-Brille

Eine Reihe neuer Rezensionen bewerten den Film kritischer.

Evan Narcisse von Gizmodo schreibt, dass sich der Film auf oberflächliche und irregeleitete Weise in Nostalgie ergeht. Die popkulturellen Anspielungen seien allein um ihrer selbst willen da und würden nichts über deren Wert oder die Bedeutung verraten, die Menschen ihnen zuschreiben. Aus diesem Grund fühle sich der Film letztlich leer an. Die naheliegenden und wichtigen Themen würde der Film aussparen, zum Beispiel die Frage, was mit einer Gesellschaft passiert, die sich fast vollständig in eine virtuelle Welt zurückzieht.

Tasha Robinson von The Verge findet, dass die popkulturellen Verweise des Buches auf der Leinwand besser aufgehoben sind, da sie visualisiert und in ein temporeiches, dynamisches Erzählerlebnis eingebettet sind. Dadurch würden sie weniger selbstzweckhaft wirken.

Gestört hat Robinson die flache Charakterzeichnung: Die Protagonisten würden wie Avatare und nicht wie reale Menschen wirken und sich wenig um die echte Welt scheren, die gegenüber dem Detailreichtum der Oasis verblasse und in den Hintergrund trete. Die Actionsequenzen seien überwältigend und erinnerten an gute Videospiel-Erfahrungen, die Geschichte hingegen lasse wenig Raum für erzählerische Nuancen.

Monica Castillo von



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