Porsches neue AR-Windschutzscheibe sieht aus wie aus einem Videospiel

Porsches neue AR-Windschutzscheibe sieht aus wie aus einem Videospiel

Porsche, Hyundai und weitere Unternehmen stecken viel Geld in Augmented Reality fürs Auto.

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Im Grunde ist Augmented Reality wie gemacht für das Auto: Die digitale Projektion von wichtigen Statusanzeigen direkt ins Sichtfeld des Fahrers kann die Sicherheit erhöhen und ermöglicht neue Cockpit-Designs.

Und insofern eine verlässliche Tiefen- und Objekterkennung aktiv ist - also die Umgebung in 3D vermessen wird - ermöglicht AR im Auto neue visuelle Signale, die den Fahrer unterstützen. Einfaches Beispiel: Bei der Fahrt durch eine Wohngegend werden Tiere und Kinder, die sich der Fahrbahn nähern, Baustellen oder freie Parkplätze farblich hervorgehoben.

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Die Limitierungen aktueller AR-Technologie fallen dabei nicht ins Gewicht: Man muss kein Smartphone hochhalten oder sich eine schwere Brille auf den Kopf setzen.

Autofahren wie in Gran Turismo oder Forza Motorsport

Die Schweizer Firma WayRay demonstriert die AR-Technologie auf der Rennbahn (Video unten): Der Fahrer sieht die Ideallinie auf die Straße projiziert, wie man es sonst nur aus Videospielen wie "Gran Turismo" oder "Forza Motorsport" kennt.

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Sogar ein projizierter Geisterfahrer ist mit auf der Strecke, der - um beim Videospielvergleich zu bleiben - wahrscheinlich eine Bestzeit vorfährt, an der sich der Fahrer orientieren kann.

WayRay gibt jetzt bekannt, dass unter anderem Porsche, Hyundai und Alibaba 80 Millionen US-Dollar in die Weiterentwicklung der Technologie investiert haben. Laut WayRay soll das eigene Projektionssystem klein sein und in fast jedes Auto passen. Es soll den aktuell von Autoherstellern verbauten Head-Up-Displays technisch überlegen sein. Die Projektionen können sowohl dem Fahrer als auch den Beifahrern angezeigt werden.

Seit der Gründung 2012 hat WayRay über 100 Millionen US-Dollar von Investoren erhalten. Das Unternehmen entwickelt sowohl Hard- als auch Software. Das Projektionssystem soll jetzt in einer zu eröffnenden Fabrik in Deutschland in Produktion gehen.