Statik glänzt durch intelligentes Rätseldesign und dichte Atmosphäre. Doch was das Spiel unvergesslich macht, ist die geschickte Verknüpfung von realer und virtueller Welt.

Kabetec VR-Brille

Playstation VR ist nicht die fortschrittlichste VR-Plattform: Die Trackingtechnologie lässt kein raumfüllendes Virtual-Reality-Erlebnis zu, sodass man gewöhnlich sitzt, statt sich frei im Raum zu bewegen.

Zudem setzen die meisten Spiele und Anwendungen auf das Gamepad statt 3D-Controller. Das Geniale an Statiks Spieldesign ist, dass es diesen vermeintlichen Nachteil zu einem Bestandteil des Spielerlebnisses macht.

In Statik erwacht man in einer Forschungseinrichtung. Man ist – wie in der Realität – an einen Stuhl gefesselt. Die virtuellen Hände sind in eine rätselhafte Vorrichtung eingespannt, so wie die realen Hände an das Gamepad gebunden sind.

Mit diesem Manöver überträgt Statik die reale Spielsituation in die fiktive Spielewelt und macht sich die technische Einschränkung geschickt zunutze, um maximale Immersion zu erzeugen. Das Ergebnis ist ein Gefühl von Enge und Beklemmung.

Dieses Gefühl spiegelt sich auch in der Handlung wider: In Statik ist man eine menschliche Laborratte, die für wissenschaftliche Versuche zweifelhaften Ursprungs missbraucht wird.

Die Geschichte bleibt rätselhaft

Das Ziel des Spiels ist, hinter die Funktionsweise der Apparate zu kommen. Hierfür drückt man der Reihe nach die Knöpfe des Gamepads und beobachtet, wie sich Teile der Vorrichtung in Bewegung setzen.

Dass sich diese vergleichsweise …

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