Kurz vor Weihnachten macht Sony Besitzern von Playstation VR ein Geschenk: Eine kostenlose VR-Erfahrung basierend auf dem Abenteuerspiel “The Last Guardian”. Die kurze, aber hochwertige Demo nutzt gekonnt die Stärken der Virtual Reality und zieht damit auch Menschen in den Bann, die das Spiel nicht kennen.

Im Mittelpunkt steht wie schon im Original das Verhältnis zwischen einem Jungen und dem Fabelwesen Trico. Der größte Unterschied besteht darin, dass man das Kind in der VR-Erfahrung nicht mehr von außen sieht, sondern durch seine Augen in die Welt blickt. Auf diese Weise erlebt man seinen majestätischen Begleiter so persönlich und nahe nie zuvor.

Wer Trico nicht kennt und nicht weiß, dass es sich um ein gutmütiges Wesen handelt, dürfte in den ersten Minuten ganz schön erschrecken. Das haushohe, tonnenschwere Tier bringt mit einem Sprung aus großer Höhe die Erde zum Beben und schmiegt sich mit seinem gewaltigen Kopf an, sodass man das Gefühl hat, seine feuchte Schnauze und seinen Atem zu spüren. Körperlich ist das fast schon unangenehm, weil man sich selbst so winzig und verletzlich fühlt.

Ein lebendes Wesen

Dieses Spiel mit Größenverhältnissen kommt in keinem anderen Medium so gut zur Geltung wie in der Virtual Reality und setzt sich wenige Minuten später fort, als man auf Tricos Rücken ins Freie hinausgelangt und ringsherum die uralten, kolossalen Ruinen einer untergegangenen Kultur erblickt, die aus einem schwindelerregend tiefen Abgrund aufragen.

Die größte Attraktion der VR-Demo ist und bleibt jedoch Trico. Das Mischwesen spult nicht wie andere KI-Kreaturen eine Hand voll Animationen ab, sondern wirkt wie ein lebendes Wesen mit e…

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