Playstation VR: Neue Rendermethode soll Performance verbessern

Playstation VR: Neue Rendermethode soll Performance verbessern

Sonys Playstation 4 Pro unterstützt eine hardwarebasierte Multi-Resolution-Technologie, die bei gleichbleibender Bildqualität die Performance verbessern kann.

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Playstation VR ist auf dem Markt und sowohl die ersten Verkaufszahlen als auch die Reaktionen der Spieler zeichnen ein durchaus positives Bild. Kritisiert wird jedoch die zum Teil niedrige Auflösung und Bildqualität einzelner PSVR-Spiele.

Für diese Kritik kann die VR-Brille wenig, es ist vielmehr die etwas betagte Hardware der Playstation 4, die mittel- bis langfristig nicht genug Leistung für anspruchsvolle Virtual Reality hat. Die Lösung für dieses Problem bietet Sony ab Anfang November in Form der Playstation Pro an.

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Die neue Konsole schickt sich zumindest bei VR-Apps an, die Lücke zu grafisch hochwertigen PC-Anwendungen zu schließen – vom anfälligen Trackingsystem der Sony-Brille einmal abgesehen. Bekannt ist bereits, dass die Pro-Konsole VR-Titel mit einer höheren Auflösung, besseren grafischen Details und einer schnelleren Framerate wird rendern können. Das von VR-Spielern hoch gehandelte „Robinson: The Journey“ von Crytek beispielsweise wird auf der Pro eine zehn bis 15 Prozent höhere Auflösung bei einer besseren Weitsicht bieten.

Robinson ist eines der wenigen vollwertigen VR-Spiele für Oculus Rift und Playstation VR. Crytek spricht über den Entwicklungsprozess.

Playstation VR: Abenteuer im Virtual-Reality-Dschungel mit Robinson

Geringere Auflösung am Bildrand für mehr Performance

Gegenüber Digital Foundry verrät Playstation-Ingenieur Mark Cerny, dass die kommende Konsole zusätzlich eine neue Rendermethode bieten wird, die Besitzern der herkömmlichen PS4 vorenthalten bleibt. Die hardwarebasierte Multi-Resolution-Technologie ermöglicht es, dass das Bild in der VR-Brille zu den Seiten hin mit einer geringeren Auflösung berechnet werden kann als in der Bildmitte.

Die reduzierten Details im peripheren Sichtfeld sollen Spielern nicht negativ auffallen. Die Bildqualität beim Blick durch die VR-Brille bleibe stabil, heißt es in dem Bericht, dafür werde die Performance deutlich verbessert.

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Die zusätzliche Performance können Entwickler dann einsetzen, um die Bildmitte des Spiels schöner zu gestalten oder die Framerate zu erhöhen. Bereits die zweite Generation Playstation-VR-Spiele soll das exklusive Pro-Feature nutzen.

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Auf dem PC bietet Nvidia mit dem „Multi-Resolution-Shading“ ein ähnliches Feature speziell für Virtual-Reality-Anwendungen an. Anstatt konstant das komplette 360-Grad-Bild in voller Auflösung zu berechnen, teilt die Rendertechnologie den sichtbaren Bereich in verschiedene Sichtfelder auf.

Die Sichtfelder in der Peripherie werden dann mit einer geringeren Auflösung berechnet als jene, die unmittelbar vom Nutzer angesehen werden. Die Bildqualität soll laut Nvidia kaum darunter leiden. Den Performancegewinn der Rendertechnologie gibt Nvidia mit 20 bis 60 Prozent an.

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| Featured Image: Sony | Source: Eurogamer / Digital Foundry