Nanu, was ist denn da los? Rund drei Monate nach dem Marktstart von Playstation VR bilden sich in Japan erneut lange Schlangen.

Kabetec VR-Brille

Offenbar machte sich Playstation VR in Japan seit dem Launch noch etwas rarer als im Rest der Welt. Während die Liefersituation in Deutschland und den USA mittlerweile recht entspannt ist, saß ausgerechnet Sonys Heimatland auf dem Trockenen.

Wie die Webseite Kotaku berichtet, kündigte Sony kürzlich eine neue Lieferung Playstation-VR-Brillen an. Die Folge: Fast wie beim Start der Vorbestellungen im vergangenen Juni reihten sich die Japaner auf, um eines der Geräte zu ergattern. Eine Garantie dafür gab es nicht, auch nicht für jene Wartenden, die sich viele Stunden lang die Beine in den Bauch standen.

Kotaku zufolge stellten sich manche Enthusiasten sogar über Nacht an. Laut einem Twitter-Nutzer warteten vor einem Elektroshop in Osaka bereits um 6:45 Uhr rund 250 Menschen. Einige der Läden verteilten morgens Lose an die Wartenden. Wer ein PSVR-Los zog, durfte später am Tag wiederkommen und die VR-Brille kaufen.

Wahrscheinlich dürfte die Veröffentlichung von Resident Evil 7 den Hype zusätzlich angefacht haben. Das Horror-Abenteuer ist wie im Rest der Welt auch in Japan eine überaus beliebte Marke und das erste vollwertige VR-Spiel im Stile traditioneller Games. Einigen Spielern dürfte die heftige Horror-Erfahrung als alleiniger Kaufgrund für die VR-Brille ausreichen.