Vom 23. bis 25. Mai findet in Gelsenkirchen zum zweiten Mal das Virtual-Reality-Festival Places statt. Im Rahmen des Festivals wird neu der DIVR Award 2019 an die besten deutschen VR-Hochschulprojekte verliehen. Interessenten können sich ab sofort bewerben.

Das Festival findet erneut im Kreativquartier Ückendorf statt und richtet sich an ein Laien- sowie Fachpublikum. Im letzten Jahr kamen mehr als 2000 Besucher, Eindrücke der Presse gibt es hier.

Der Preis wird vom in Dortmund ansässigen Deutschen Institut für Virtual Reality (DIVR) gestiftet. Ein Schwerpunkt des Instituts ist die Unterstützung von Hochschulen, die im Bereich der Mixed Reality forschen und Nachwuchs fördern.

Um deren Arbeit noch stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken, will das Institut jedes Jahr einen Preis an die innovativsten VR-Projekte verleihen, die an deutschen Universitäten, Fachhochschulen und privaten Hochschulen  entwickelt wurden. Bewerben können sich auch VR-Labore eines Lehrstuhls, Lerngruppen von Studierenden oder VR-Ausgründungen einer Hochschule.

Drei Preise

Von allen Einreichungen werden die interessantesten nominiert, aus denen im Mai eine Fachjury Gewinner in drei Kategorien kürt:

Best Concept
Ausgezeichnet wird der innovativste Ansatz, der kreativste Einsatz von VR-Technologie oder das spannendste Experiment im Wettbewerb. Im Vordergrund der Bewertung steht die beste gedankliche Leistung.

Best Impact
Der Preis wird dem Projekt verliehen, in dem das größte Potenzial steckt, gesellschaftlichen Wandel anzustoßen oder zu beschleunigen. Welches Projekt hat die größte soziale, wirtschaftliche, ökologische oder wissenschaftliche Relevanz? Der Prototyp muss dieses Potenzial bereits nachvollziehbar machen.

Best Tech
Ausgezeichnet wird das Produkt, das durch eine überzeugende Realisierung heraussticht. Die Jury sucht nach dem Besonderen in der Umsetzung, denkbar sind: sehr gute technische Qualität, hoher technologischer Innovationsgrad, einzigartige Ästhetik und ähnliches.

Sonderpreis “Gamechanger”
Der Sonderpreis wird an Projekte vergeben, denen die Jury das Potenzial zuschreibt, in einem bestimmten Segment grundlegende Veränderungen herbeiführen zu können. Der Sonderpreis wird nur vergeben, wenn es entsprechend herausragende Wettbewerbsbeiträge gibt.

Nur interaktive VR-Apps, keine 360-Grad-Videos

Der Preis dient der Publizität, ein Preisgeld wird nicht ausgeschüttet.

Als Projekt kann alles eingereicht werden, ob marktreif oder experimentell. Wichtig: Reine 360-Grad-Videos ohne Interaktionsmöglichkeiten sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Die nominierten Entwickler erhalten die Möglichkeit, ihre Anwendungen am Places-Festival einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, bevor am 25. Mai um 18:00 Uhr die Gewinner gekürt werden.

Interessenten können sich bis einschließlich 22. März unter www.divr.de bewerben. Auf der Internetseite kann man zudem die genauen Teilnahmebedingungen einsehen.

Titelbild: DIVR


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