VR-Brillen wie Oculus Rift treffen auch außerhalb der Spielebranche auf großes Interesse. Beispielsweise bei der Therapie von Phobien. Die These: Die Simulation von Eindrücken und Bildern mit einer VR-Brille können derart intensiv sein, dass unser Gehirn glaubt, mit einer realen Situation konfrontiert zu sein – und Neuronen sich entsprechend adaptieren.

Nun könnte man natürlich auch in der Realität Menschen mit Höhenangst auf eine Hochhauskante stellen. Allerdings wäre dafür der organisatorische Aufwand sehr hoch und man müsste schon ordentlich Überzeugungsarbeit bei Phobikern leisten, um diesen dazu zu überreden, auf das Dach eines mehrstöckigen Gebäudes zu steigen. Deutlich weniger Überzeugungskraft braucht es dagegen, wenn der Therapeut dem Patienten nur eine VR-Brille aufsetzen möchte.

Der große Vorteil ist die enorme Skalierbarkeit dieser VR-Erlebnisse. Bleiben wir beim Beispiel Höhenangst: Am Anfang steht der Patient auf einem virtuellen Block, dann auf einem Vordach,…

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