Als erste Virtual-Reality-Produktion war Googles Kurzfilm Pearl für einen Oscar nominiert. Zwar ging die herzerwärmende Coming-of-age-Story vergangene Nacht leer aus, das ändert aber nichts an der Begeisterung, die Produzent Patrick Osborne für das neue Format hegt.

Eigens für die Oscar-Jury bastelte Osborne aus der 360-Version des animierten Videos eine 2D-Variante für herkömmliche Monitore. Ansonsten hätte man den Film bei einer eventuellen Auszeichnung wohl schwerlich dem Publikum präsentieren können. Vielleicht wollte man es den Stars und Sternchen vor Ort nicht zumuten, mit einer VR-Brille auf dem Kopf von den Fotografen abgelichtet zu werden.

Davon unabhängig ist Osborne sehr zufrieden mit dem Arbeitsprozess, aus der 360-Grad-Version eines Videos eine 2D-Variante zu schneiden. “Ich wünschte, ich könnte jeden Film zuerst in VR produzieren und mir anschließend die besten Einstellungen aussuchen, das ist so ein Luxus”, sagt Osborne gegenüber der Webseite The Verge.

Besonderen Gefallen hat der Regisseur an Kreativwerkzeugen wie Tilt Brush oder Quill gewonnen. “Das verändert für mich die Art, wie man Welten entwirft.”

Noch gute fünf Jahre

Zwar brauche das neue Medium noch einige Zeit, um…

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: Apple waits, Oculus goes | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.