Virtual-Reality-Technologie kann aktuell nur zwei Sinne wirklich gut stimulieren: Die Sicht und das Gehör. Räumlicher Klang ist daher für eine einträgliche VR-Erfahrung enorm wichtig.

Mit “Omnitone” stellt das Chrome-Team von Google einen neuen Standard für räumlichen Klang direkt im Browser zur Verfügung. Im Gegensatz zu den klassischen Surround-Technologien braucht man dafür kein aufwendiges Lautsprecher-Setup. Ein gewöhnlicher Stereo-Kopfhörer reicht vollkommen aus. Zwei Demos stellt Google bereit, um die neue Sound-Technologie vorzuführen. Diese laufen direkt im Browser und im Zusammenspiel mit 360-Videos.

Das Ergebnis ist beeindruckend. Mit geschlossenen Augen lässt sich präzise bestimmen, aus welcher Richtung ein Ton kommt und wie weit die Schallquelle in etwa entfernt ist. Ebenso werden die Audiocharakteristiken der Umgebung – beispielsweise ein enger Flur im Vergleich zu einer offenen Halle – authentisch wiedergegeben. Der Raumklang kann direkt mit den Kopfbewegungen des VR-Brillenträgers synchronisiert werden, das sorgt für ein immersives Klangerlebnis.

Für das Storytelling in Virtual Reality ist Raumklang nicht nur wegen der immersiven Wirkung und einer dichteren Atmosphäre wichtig, sondern auch, um Blicke und Aufmerksamkeit zu leiten. Die geführte Kameraperspektive entfällt in VR-Anwendungen. Diese Rolle muss zum Teil der Ton übernehmen.

Der Raumklang kann direkt mit der Kopfrotation verknüpft werden. Bild: Google

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