Bis heute nennt Facebook keine offiziellen Verkaufszahlen für Oculus Rift – was im Grunde schon Aussage genug ist. Bruchstückhaft bekommt man hier und da Einblicke, wie das Unternehmen die Marktentwicklung beurteilt. So zum Beispiel auf der Reboot Develop Entwicklerkonferenz.

Oculus-Netzwerker Matt Conte sprach auf der Reboot Develop Entwicklerkonferenz in Dubrovnik über die Herausforderungen der Virtual-Reality-Entwicklung. Die wohl größte: bislang wurden nur wenige VR-Brillen verkauft.

Wirklich Geld verdienen können nur gehypte Ausnahmetitel wie “Beat Saber” oder “Superhot” und Schwergewichte wie “Resident Evil” oder “Skyrim”. Das Mittelfeld hat es eher schwer. Gerade ausgefallene Spielkonzepte spezifisch für VR stoßen bei der traditionell orientierten Spielergemeinde häufig nicht auf große Gegenliebe.

VR-Entwickler sollen möglichst viele Plattformen bedienen

Auf der Reboot-Konferenz forderte Conte die anwesenden Entwickler dazu auf, ihre Inhalte für möglichst viele VR-Systeme zu veröffentlichen, um ein größeres Publikum zu erreichen.

“Wir möchten, dass VR erfolgreich ist. Aber es ist noch eine Nische. Und man möchte keine Nische in der Nische bedienen. Wenn möglich, verkauft für alle Plattformen: Oculus, Playstation VR, Steam, Mobil. Macht alles, um viele Menschen zu erreichen”, sagt Conte. Oculus lege keinen Wert auf Plattform-Exklusivität.

Das mag für viele Titel stimmen, aber längst nicht…

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