Oculus Rift: „Mission: ISS“ bringt euch zur internationalen Raumstation

Oculus Rift: „Mission: ISS“ bringt euch zur internationalen Raumstation

Nur etwa 500 Menschen haben bisher das Weltall besucht. Besitzer von Oculus Rift können mit Mission: ISS ab sofort zumindest virtuell eine Reise in den Weltraum antreten. Im Mittelpunkt der VR-Erfahrung steht die internationale Raumstation, die in mühevoller Kleinarbeit für Virtual Reality nachgebaut wurde.

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Mission: ISS wurde in Zusammenarbeit mit der NASA, der ESA und der kanadischen Weltraumbehörde CSA entwickelt. Um die internationale Raumstation so genau wie möglich nachzubauen, griffen die Entwickler von Mission: ISS auf Modelle der NASA zurück und interviewten eine Reihe von Astronauten.

Die VR-Erfahrung setzt Oculus Touch voraus. Mit den 3D-Controllern muss man an Raumkapseln mit Frachtgut andocken, Weltraumspaziergänge unternehmen und einfache Missionen erfüllen, die dem Nutzer die Funktionen der ISS näherbringen sollen. In der VR-Erfahrung kann man zudem einiges über die Geschichte der ISS erfahren und hört Astronauten in Videos von ihren Weltraumerfahrungen erzählen.

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Man sollte einen stabilen Magen mitbringen für den Ausflug ins All. Wie bei einem echten Weltraumspaziergang ist die Bewegung im freien Raum sehr ungewohnt. Mit den eigenen virtuellen Händen zieht und stößt man sich wie ein Astronaut durch die ISS. Das ist intuitiv und authentisch, aber löst nach einigen Minuten fast sicher VR-Übelkeit aus.

Entwickelt wurde die VR-Erfahrung von Magnopus, einem in L.A. ansässigen Studio, das 2012 für die Spezialeffekte des Kinofilms „Hugo Cabret“ mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Die Anwendung soll an ausgewählten Schulen in den USA als Lernerfahrung angeboten werden. Mission: ISS ist ab sofort kostenlos bei Oculus Home erhältlich.

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Astronauten auf der ISS setzen Oculus Rift für Forschungszwecke ein

Laut Oculus hat sich das VR-Unternehmen mit der französischen Weltraumbehörde CNES zusammengetan, um eine Oculus Rift zur ISS zu schicken. Die VR-Brille wird dort oben nicht etwa zum Spielen benutzt, sondern für Forschungszwecke eingesetzt. Der Astronaut Thomas Pesquet will damit herausfinden, welche Effekte die Schwerelosigkeit auf die räumliche Wahrnehmung und das Balancevermögen hat.

An einer sehr ähnlichen VR-Erfahrung namens „Home: A VR Spacewalk“ arbeitet derzeit das britische Studio Rewind in Zusammenarbeit mit der NASA und der BBC. Auch hier kann man die ISS besuchen. Die VR-Erfahrung soll im März für bei Oculus Home für Oculus Rift und bei Steam für HTC Vive erscheinen.

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