"Robinson: The Journey" unterstützt jetzt HTC Vive und 3D-Controller

Update vom 19. September 2017:

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Im November 2016 erschien Robinson: The Journey zeitlich exklusiv für Playstation VR. Im Februar 2017 folgte die Rift-Version. Kaufen kann man das Spiel seither bei Oculus Home und Steam.

Nun wurde der Steam-Version Unterstützung für HTC Vive hinzugefügt. Crytek bringt zudem volle Unterstützung für 3D-Controller, sodass man das Abenteuerspiel ab sofort mit Oculus Touch und den Vive-Controllern spielen kann. Bislang war das nur mit einem Gamepad möglich. Ob Nutzer von Playstation VR mit einer Unterstützung von Playstation Move rechnen dürfen, ist nicht bekannt.

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Bei Oculus Home und Steam kostet das Spiel nach wie vor 39,99 Euro. Unseren Test kann man hier nachlesen.

Update vom 14. Februar 2017: Crytek denkt über Touch-Support für "Robinson: The Journey" nach

Die bislang schönste Version von "Robinson: The Journey" könnte in Zukunft noch interessanter werden. Auf Nachfrage bestätigt Cryteks PR Manager Hannes Knobloch, dass sich das Studio mit Oculus Touch beschäftigt und Unterstützung für die Hardware möglicherweise nachreicht.

"Die Community fragt danach und wenn wir denken, dass die 3D-Controller das Spiel besser machen, schauen wir, wie wir sie implementieren können", sagt Knobloch. Da man in Robinson hauptsächlich über virtuelle Hände mit der Umgebung interagiert, scheint die Spielmechanik wie gemacht für Oculus Touch.

Auch "The Climb", Cryteks Klettersimulation für Oculus Rift, wurde nachträglich mit Unterstützung für die Touch-Controller ergänzt. Die Klettermechanik aus "The Climb" wird auch in "Robinson: The Journey" eingesetzt. Zumindest diese Passagen sollten sich also relativ einfach mit Touch-Support nachrüsten lassen.

Keinen Kommentar gibt es bezüglich einer Version für HTC Vive und Playstation Move.

Update vom 9. Februar 2017: "Robinson: The Journey" ist ab sofort bei Oculus Home erhältlich

Cryteks Abenteuerspiel ist bei Oculus Home erschienen und kostet 39,99 Euro.

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Die Rift-Version bietet viele Grafikeinstellungen, die Nutzern von Playstation VR nicht zur Verfügung stehen. Sie betreffen die Skalierung der Auflösung, die Qualität der Schatten und Objektverdeckung, die Kantenglättung und die Darstellung von Objekten in der Ferne.

Robinson: The Journey ist bereits auf Playstation VR ein grafisches Highlight. Dank obiger Einstellungen dürften Rift-Besitzer optisch noch mehr aus dem Spiel herausholen können, eine entsprechend leistungsfähige Hardware vorausgesetzt.

Ursprünglicher Artikel vom 22. Dezember 2016:

Robinson: The Journey kommt für Oculus Rift

Playstation VR hat einen Exklusivtitel weniger und Oculus Rift bekommt einen technischen Hochkaräter mehr. Robinson: The Journey erscheint im Januar 2017 für Oculus Rift.

Crytek kündigt an, dass das bislang PSVR-exklusive VR-Game Robinson: The Journey im Januar bei Oculus Home für Oculus Rift erscheint. Eine Version für Steam oder HTC Vive wird nicht erwähnt.

Offenbar wird die bislang exklusive Kooperation zwischen Oculus VR und Crytek im PC-Bereich vorerst fortgeführt. Auch die Klettersimulation "The Climb" ist bislang nur bei Oculus Home erschienen. Details zum Robinson-Port für Oculus Rift verrät das Unternehmen bei der Ankündigung nicht.

Grafisch gehört Robinson zu den aufwendigsten derzeit erhältlichen VR-Erfahrungen. Der Dschungel auf dem verlassenen Dino-Planeten ist detailreich in Szene gesetzt und dürfte von der zusätzlichen Leistung der PC-Hardware kräftig profitieren. Optisch kann Robinson ohne Zweifel beeindrucken.

Spielerisch hat es mich in meinem Test nur bedingt überzeugt. Mein Fazit lautete: "Robinson: The Journey ist ein Spiel, das aus lauter vielversprechenden Elementen besteht, die wegen gravierender Schwächen im Spiel- und Leveldesign jedoch nie zusammenfinden. Das ist umso bedauerlicher, da es sich um Probleme handelt, die in erster Linie nicht auf VR zurückzuführen sind. So steht sich das Spiel am Ende selbst im Weg."

Playstation VR: Verschollen im Dschungel - Robinson: The Journey im Test

Playstation VR: Verschollen im Dschungel - Robinson: The Journey im Test

Die erfreuliche Ankündigung zum Robinson-Port für Oculus Rift folgt auf eine Negativschlagzeile: Crytek muss aus finanziellen Gründen seine Studios in Budapest, Sofia, Seoul, Shanghai und Istanbul schließen. Die zusätzlichen Einnahmen aus einem neuerlichen Exklusivdeal mit Oculus VR dürften gelegen kommen - allein über die Verkaufszahlen können sich größere Produktionen wie Robinson noch nicht refinanzieren.

Crytek hat schwere Zeiten hinter sich. Das lag auch an den großen Erwartungen an Virtual Reality, die sich nicht erfüllten.

Weshalb Cryteks Krise kein gutes Signal an die VR-Industrie aussendet

| Featured Image: Crytek | Source: Crytek