Badoink macht, was Oculus nicht macht.

Da Oculus im eigenen Store keine Erotikinhalte zulässt, überspielt der VR-Pornoproduzent Badoink die Stöhnfilme jetzt vorab auf die Go-Brille. Die mit Pornos vorbespielte Go verkauft das Unternehmen dann als “Porn in a Box” für 300 US-Dollar – also 100 US-Dollar über dem normalen Preis.

Im Aufpreis enthalten sind Dutzende Videos von Badoink und weiteren Pornostudios. Nutzer greifen auf die Inhalte via App zu, die mit einem Passwort geschützt werden kann. Ein Abo-Modell für weitere Videos ist geplant, ist aber derzeit noch nicht verfügbar.

Badoink-Produzent Xavi Clos bezeichnete Oculus Go in der Vergangenheit als “die perfekte Pornobrille”. Facebook sei zu einem “unerwarteten Verbündeten” der Erotikindustrie geworden.

Es geht auch ohne Premium-Aufpreis

Go-Besitzer haben die Möglichkeit, eigene Inhalte – auch einschlägige Filme – auf die VR-Brille zu überspielen und anzuschauen. Das geht ganz einfach per USB-Kabel. Alternativ gibt es die Möglichkeit, über den integrierten Web-Browser und WebVR auf einschlägige Inhalte zugreifen.

Oculus ruft zwar in den Nutzungsbedingungen dazu auf, keine “vulgären, obszönen, pornografischen oder auf sonstige Weise anstößigen Inhalte” zu nutzen, kontrolliert aber laut eigenen Angaben nicht, was außerhalb des eigenen App Stores passiert.

Ob die Facebook-Marke jedoch akzeptiert, dass die Go-Brille als Pornogerät von einem Drittanbieter vermarktet und weiterverkauft wird, bleibt abzuwarten.

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