Die Mixed Reality hat viele Anwendungsszenarien. Man kann mit der Technologie spielen, lernen, gestalten und die Welt auf neue Weise sehen. Oder einfach nur besser: Das deutsche Startup Nueyes bringt demnächst eine MR-Brille auf den Markt, die Menschen mit Sehschwäche helfen soll.

Das ab März 2019 erhältliche Produkt mit der Modellbezeichnung “E2” wird nicht komplett von Nueyes hergestellt. Das Unternehmen nimmt die VR-Brille Pico G2 als technische Grundlage.

Das Gerät hat im Vergleich zu Oculus Go einen schnelleren Prozessor (Snapdragon 835) und höher aufgelöste Displays (1.440 mal 1.600 Bildpunkte pro Auge) verbaut.

Eine im Gehäuse integrierte Acht-Megapixel-Kamera filmt die Außenwelt und streamt sie in Echtzeit in die Brille. Dabei kann das digitale Bild beliebig modifiziert oder erweitert werden.

Nueyes liefert die dazugehörige Software: Sie nimmt je nach Bedarf Vergrößerungen vor, wechselt zwischen Kontrastmodi oder schaltet eine Texterkennung ein, die den fokussierten Text vorliest.

Elektronische Sehhilfe soll bisherige Geräte ersetzen

Samsung bietet mit der Relumino-App eine ähnliche Lösung für Samsung Gear VR an. Der Vorteil der Nueyes-Brille: Sie ist autark, sodass man kein Smartphone einlegen und das Gerät sofort nutzen kann. Ein Knopfdruck reicht. Die VR-Brille ist mit 268 Gramm verhältnismäßig leicht und eignet sich deshalb zum Mitnehmen. Die Batterie hält vier Stunden durch.

Die E2 soll andere Sehhilfen wie Bildschirmlesegeräte, elektronische…

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