Nintendo trotzt dem großen Virtual-Reality-Trend in der Gaming-Industrie. Speziell der Mario-Erfinder Shigeru Miyamoto äußert sich wiederholt skeptisch.

Im Gespräch mit der Webseite Time erneuert Nintendos Entwicklerlegende Shigeru Miyamoto seine grundlegende Kritik an der neuen Technologie. Es würde ihm Sorgen bereiten, wenn er Menschen dabei zusehe, wie sie “Virtual Reality spielen”. Speziell Eltern dürften laut Miyamoto diese Sorgen teilen, wenn ihre Kinder mit einer VR-Brille hantieren.

Eine weitere Herausforderung sei es, VR-Erfahrungen zu entwickeln, die auf der einen Seite VR-tauglich und damit eher kurz seien, auf der anderen Seite dennoch als voll ausgearbeitete Inhalte gelten.

Man würde sich bei Nintendo jedoch damit beschäftigen, wie sich Menschen online in Virtual Reality begegnen. Die Aussage ist etwas unklar, doch Miyamoto dürfte wohl eher nicht die Telepräsenz mit der VR-Brille meinen, sondern die virtuelle Begegnung vor dem Monitor in Online-Games.

VR-Übelkeit und soziale Isolation halten Nintendo zurück

Die Skepsis bezüglich Virtual Reality wird nicht allein durch Miyamoto personalisiert, sondern durchzieht den traditionellen Gaming-Konzern offenbar grundlegend. In der Vergangenheit sprach Nintendos US-Chef Reggie Fils-Aimé der Virtual Reality vorerst die Mainstreamtauglichkeit ab.

Er habe so ziemlich jede VR-Erfahrung auf dem Markt ausprobiert. Um für den Mainstream interessant zu werden, müsse das Medium mehr bieten als kurze Entertainment-Snacks, lautet sein Fazit. Bereits im Juni 20…

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