Microsofts Forschungsabteilung stellt ein neues Renderverfahren vor, das die Performance und die grafische Qualität von mobilen VR-Anwendungen deutlich verbessern soll.

Kabetec VR-Brille

Mobile VR-Brillen bieten den großen Vorteil, dass sie portabel und kabellos sind. Gerade für den Massenmarkt sind das entscheidende Erfolgsfaktoren – solange Oculus Rift und Co. mit einem Highend-Rechner verbunden werden müssen, sind die VR-Brillen nur für ein Nischenpublikum interessant.

Die Mobilität hat aber auch zwei entscheidende Nachteile: Zum einen sind die Trackinglösungen noch unzureichend, da nur die Rotation des Kopfes erkannt wird. Zum anderen sind in Echtzeit gerenderte Grafiken aufgrund der begrenzten Leistungsfähigkeit des Smartphones alles andere als schön anzusehen.

Microsofts Forschungsabteilung bietet nun zumindest für das letztgenannte Problem eine mögliche Lösung. Gemeinsam mit der Rice Universität in Houston stellt Microsoft in einem wissenschaftlichen Paper “Flashback” vor, ein neues Renderverfahren, das die grafische Leistungsfähigkeit von Smartphones zum Teil auf oder sogar über das Niveau von modernen PCs hieven soll – allein durch smarte Prozesse.

“Mobile VR-Brillen sind weitläufig verfügbar, leiden aber noch unter schlechter Grafik, zu wenig Batterieleistung und Wärmeentwicklung, die die Illusion der Immersion stören”, heißt es in der wissenschaftlichen Publikation.

Flashback soll diese Probleme in den Griff bekommen, indem mittels Zwischenspeicherung (Memoisation) ein lokaler Cache mit vorberechneten, grafisch aufwendigen Daten befüllt wird, die dann an die VR-Brille ausgegeben werden. Die Position von dynamischen 3D-Objekten soll mittels eines Algorithmus intelligent…

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: Die große VR-Brillenschwemme | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.